In Deutschland sind rund 80 Prozent der Erwachsenen mit dem einfachen Herpes-Virus, dem "Herpes Simplex", infiziert. Stress, Sonnenstrahlen, Hormonschwankungen und Infekte können das Virus aktivieren. Dann kommt es zu den juckenden Bläschen am Mund oder an anderen Teilen des Körpers. Eine neue Studie belegt, dass auch Ekel den Ausschlag auslösen kann.
Lebenslänglich
Meist stecken sich die Betroffenen bereits als Kind mit dem Herpes-Virus an, bleiben aber in 99 Prozent der Fälle zunächst ohne Symptome. Viele Menschen tragen das Virus lebenslang in sich, ohne dass Symptome auftreten. Bei jedem dritten infizierten Erwachsenen bricht das Virus jedoch immer wieder aus, denn es schlummert im Körper. Wird das Immunsystem durch Stress, Sonnenstrahlung, hormonelle Schwankungen oder fiebrige Infekte geschwächt, können die Viren die Oberhand gewinnen.
Auch Ekel kann die juckenden Bläschen auslösen. Er erzeugt körperliche Veränderungen, die die körpereigene Abwehr gegen das Virus schwächen können. Das belegt eine Studie der Universität Trier.
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erstellt am 16.03.09