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Auch mir macht es unglaublichen Spaß, in der Weihnachtszeit einmal richtig herzhaft zuzugreifen oder dort etwas über die Stränge zu schlagen. Doch sollte man - bei aller vorweihnachtlichen Hingabe - versuchen, auch die Balance zu wahren.

Schon als Kind habe ich mit dem Dezember immer eines in Verbindung gebracht: Schnee! Ich weiß nicht warum, aber ab dem ersten Dezember habe ich immer auf die erste Schneeflocke gewartet.

 

Morgens ein Stückchen Schokolade aus dem Adventskalender

Bei mir zu Hause, im tiefsten Ruhrgebiet, kann man lange warten, bis es schneit. Mit dem ersten Dezember beginnt aber noch etwas, was mich auch heute noch jeden Morgen aufs Neue erfreut: Morgens, wenn meine Familie und ich wach werden, ist die erste Aktion ein Türchen an unserem Weihnachtskalender zu öffnen. Was für eine schöne Zeit - ohne ein schlechtes Gewissen - beginnen wir den Morgen mit einem Stück Schokolade.

 

Am 6. Dezember ist dann bereits Nikolaus und man belohnt seine Lieben und sich selbst mit Süßigkeiten und vielleicht dem ersten Besuch auf einem Weihnachtsmarkt. Hier wird geschlemmt, was das Zeug hält: Stollen, Marzipan, Glühwein, vielleicht auch ein Bier oder ein Likörchen. In der Vorweihnachtszeit geben wir uns gerne den Versuchungen der kleinen "Dickmacher" hin. Warum auch nicht? Die schönen Lichter, Weihnachtsmusik, die vielen verschiedenen Gerüche, zufriedene und glückliche Menschen, die einem begegnen. Dies alles gibt emotional ein Gefühl der Wärme.

 

Auch mir macht es unglaublichen Spaß, hier einmal richtig herzhaft zuzugreifen oder dort etwas über die Stränge zu schlagen. Doch sollte man - bei aller vorweihnachtlichen Hingabe - versuchen, auch die Balance zu wahren. Wir sollten uns immer über die möglichen Konsequenzen im Klaren sein: die "Speckröllekes" und Fettpölsterchen, die sich hartnäckig an Bauch, Po und Beinen festsetzen.

 

Autor: Andreas Niedrig, erstellt am 04.12.09; zuletzt aktualisiert am 30.03.12

 
 
 

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