Die Zeit vor und nach einer Transplantation ist für kleine Patienten und ihre Eltern eine große Belastung. Die TK hat daher mit der MHH einen Vertrag für die optimierte Versorgung und Betreuung geschlossen.
In der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erhalten pro Jahr rund 20 Kinder eine neue Niere. Insgesamt seit 1970 in mehr als 650 Fällen. Damit ist die MHH das führende Zentrum für Kindernierentransplantationen in Deutschland. Die jüngste Patienten sind gerade einmal sechs Monate alt, wenn sie an der MHH eine neue Niere erhalten.
Meistens sind es unheilbare Erbkrankheiten, die dazu führen, dass schon Kinder und Jugendliche - häufig nach jahrelanger Dialyse
- eine neue Niere bekommen. Für die betroffenen kleinen Patienten und ihre Eltern ist dies eine Phase großer physischer und psychischer Belastung, die viele Fragen aufwirft. Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Sie brauchen eine differenzierte, individuelle und stringente Vor- und Nachsorge nach so einem großen Eingriff.
Ziel des Vertrages der TK mit der MHH ist es, diesen Kindern die bestmögliche medizinische und psychologische Versorgung zu bieten und die Behandlungsergebnisse ständig zu verbessern. Außerdem sollen die kleinen Patienten so schnell wie möglich und dauerhaft wieder ein normales Leben führen. Im Fokus des Versorgung steht daher die sektorenübergreifende Rund-um-Betreuung der Patienten und die altersspezifische Nachsorge, speziell in der Pubertät.
Professioneller Beistand 24 Stunden am Tag
Ein professioneller "Case-Manager" der MHH steht Patienten und Eltern während der gesamten Behandlungsdauer Tag und Nacht für Fragen zur Verfügung. Zum einen werden den betroffenen Eltern auf diesem Wege viele Sorgen und Ängste genommen. Zum anderen werden von diesem Spezialisten Fachfragen beantwortet und Entscheidungsprozesse professionell begleitet.
| Linktipps |
|---|
| Klinik für Kinderchirurgie der MHH |
- Seite 1: Nierentransplantation bei Kindern
- Seite 2: Spezialisten für Organtransplantierte Kinder
Autor: TK-Landesvertretung Niedersachsen, erstellt am 01.09.11; zuletzt aktualisiert am 03.05.12

