Die Techniker Krankenkasse (TK) verstärkt ihr Engagement bei der AIDS-Aufklärung: Mit insgesamt 50.000 Euro hat sich die Kasse an der Finanzierung eines neuen Infomobils der AIDS-Hilfe NRW beteiligt.
Allein in NRW haben sich 2011 nach ersten Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 650 Menschen neu mit HIV infiziert. Für die TK Grund genug, die Aufklärungsarbeit zu verstärken und die Prävention auszubauen. Im Rahmen der Selbsthilfeförderung wurde deshalb der bisher größte Einzelposten zur Finanzierung eines AIDS-Mobils bereit gestellt.
v. l.: van Aalst, Prof. Pott, Laumann, Hackbarth
Vor dem nordrhein-westfälischen Landtag wurde der Infobus von
- Karl-Josef Laumann (Gesundheitsminister NRW von 2005-2010) ,
- Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA)
- Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW,
an den Vorsitzenden der AIDS-Hilfe NRW, Klaus-Peter Hackbarth übergeben.
Das AIDS-Mobil wird seit Ende 2009 landesweit bei der Aufklärungsarbeit über die tödliche Immunschwächekrankheit eingesetzt. Dabei arbeitet die nordrhein-westfälische AIDS-Hilfe eng mit den regionalen und lokalen Selbsthilfegruppen zusammen.
Ein erster Einsatzschwerpunkt waren die sogenannten "Rastplatz-Aktionen" der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel. An einem Autobahnparkplatz, an dem "Cruising" stattfindet, wurden alle zwei Wochen Beratungsgespräche und Schnelltests durch ausgebildete, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter angeboten.
Weitere Einsätze, beispielsweise bei Szene-Partyveranstaltungen, befinden sich in der Planung; Events rund um Christopher Street Day, Straßenfeste und auch die "Positiven Begegnungen" bieten sich als Stationen für das AIDS-Mobil an.
| Medizin & Gesundheit | Regionale Angebote | Linktipps |
|---|---|---|
| AIDS und HIV | Selbsthilfe | Aids Hilfe NRW |
Autor: TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erstellt am 01.12.09; zuletzt aktualisiert am 23.01.12