Auf Einladung der Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen haben am 1. März 2012 rund 40 Experten über die zukünftige Versorgung psychisch erkrankter Menschen in NRW diskutiert.
Die TK stellte ihre Überlegungen für die sektorenübergreifende Versorgung psychisch Erkrankter vor. Ein wesentliches Ziel des TK-Ansatzes ist es, die Zusammenarbeit zwischen stationärem und ambulantem Sektor zu verbessern.
Dazu soll die "Optimierte Versorgung psychisch Kranker" (OVP), die bereits im Klinikum Hanau erprobt wird, auf NRW ausgeweitet werden, sagte Göran Lehmann, Fachreferent für strategisches Verhandlungsmanagement bei der TK. Die OVP erfolgt sektorübergreifend und verzahnt alle Angebote in der Psychiatrie. Sie zielt auf eine bedarfsgerechte, nachhaltige und versorgungsbereichsübergreifende Behandlung im Lebensumfeld des Patienten und setzt auf die langfristige Einbindung des niedergelassenen Bereiches.
Auch das "NetzWerk psychische Gesundheit" optimiert die ambulante Versorgung psychisch schwer Erkrankter. Es soll die oft lückenhaften und schlecht vernetzten ambulanten Versorgungsstrukturen mit zusätzlichen Leistungsmodulen komplementieren und den Weg für den Ausbau einer wohnortnahen Versorgung ebnen, erklärte Frank Herrmann, zuständig für den Bereich Versorgungsmanagement/Innovationen bei der TK
.v. l. n. r. Göran Lehmann (TK), Nils Grewe (GpG NRW), Ulrich Adler, Frank Herrmann (TK), Prof. Gouzoulis-Mayfrank (LVR-Klinik Köln)
Stand: November 2009 - aktualisiert Januar 2012
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Thesenpapier der TK zur Weiterentwicklung des Entgeltsystems in der Psychiatrie (PDF, 954 KB, nicht barrierefrei) |
Autor: TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erstellt am 06.03.12; zuletzt aktualisiert am 06.03.12