Zum traditionellen Neujahrsempfang der TK in NRW am 15. Februar konnte Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung, auch in diesem Jahr Gesundheitsministerin Barbara Steffens begrüßen.
Die Ministerin machte deutlich, dass die optimale medizinische Versorgung der Menschen für sie oberste Priorität habe. Eine bessere Medizin müsse das Ziel sein, nicht eine billigere, sagte Steffens den rund 100 Vertretern des NRW-Gesundheitswesens, die in den Düsseldorfer Medienhafen gekommen waren.
Gefragt seien zukünftig angesichts einer alternden Bevölkerung kreative Lösungsansätze, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Eine wichtige Rolle komme dabei den gesetzlichen Krankenkassen zu, betonte die Ministerin. Diese müssten mittelfristig finanzielle Planungssicherheit haben, um neue Versorgungskonzepte erproben zu können. Kurzfristige Sparprogramme seien dagegen der falsche Weg.
Wettbewerb um Leistung, nicht um Preise
Günter van Aalst, Barbara Steffens, Dr. Jens Baas (v. l.)
Das sehe auch die große Mehrheit der TK-Versicherten so, betonte Dr. Jens Baas, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der TK.
Diese wünschten sich einen Wettbewerb um die beste Leistung, nicht um den niedrigsten Preis, stellte Dr. Baas fest. Die TK versteht sich daher als Anwalt und Dienstleister für ihre Versicherten.
Dieses Leitbild habe die TK zu einer der größten deutschen Krankenkassen gemacht, der bundesweit mehr als acht Millionen Menschen vertrauen, davon allein gut zwei Millionen in NRW.
Autor: TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erstellt am 17.02.12; zuletzt aktualisiert am 17.02.12