Großer Bahnhof zum Jubiläum im Juli 2011: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens gratulierten der TK-Landesvertretung NRW zu 20 Jahren erfolgreicher Arbeit.
Neben den beiden Ministern waren die wichtigsten Vertreter des nordrhein-westfälischen Gesundheitswesens der Einladung von Günter van Aalst, Leiter der Landesvertretung NRW, gefolgt. Vom Bundesgesundheitsminister gab es ein großes Lob für die Techniker Krankenkasse (TK). Sie habe sich erfolgreich dem Wettbewerb gestellt und darüber den Solidargedanken in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht vergessen. Das beweise auch die Aufnahme von 65.000 Versicherten der City BKK, deren Schließung das Bundesversicherungsamt kürzlich angeordnet hatte. Zudem übernehme die TK in vorbildhafter Weise gesellschaftspolitische Verantwortung, wie ihr Engagement für Organspende und ein gewaltfreies Umfeld für Kinder zeige.
Bahr: Kassen brauchen mehr Gestaltungsmöglichkeiten
Er werde sich dafür einsetzen, den Krankenkassen größere Spielräume bei den Satzungsleistungen einzuräumen, versprach der Bundesgesundheitsminister. Das werde den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen befördern. Und Wettbewerb sei gut für die GKV. Kassen, die wie die City BKK ihre Hausaufgaben nicht erledigten, würden dann vom Markt verschwinden.
v. l. n. r. Günter van Aalst, Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens, Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Prof. Dr. Norbert KlusenBahr sprach sich in seiner Rede gegen einen Zentralismus in der GKV aus. Mit dem geplanten Versorgungsgesetz würden die Gestaltungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen auf regionaler Ebene erweitert. Angesichts des demographischen Wandels sei dieser Schritt notwendig, damit auch in Zukunft eine wohnortnahe Versorgung sichergestellt ist.
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Autor: TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erstellt am 21.07.11

