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Knoblauchzehen

Knoblauch

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Knoblauch, auch Knobloch oder Knofel genannt, wird seit mehr als 5.000 Jahren angebaut und wurde schon im 16. Jahrhundert von den Mönchen als Heilmittel gegen die Pest eingesetzt. Der grüne Keimling im Innern der Zehe wird entfernt, da er den Knoblauch schwer verdaulich macht.

Knoblauch enthält verschiedene Schwefelkomponenten, sein Hauptinhaltsstoff jedoch ist ein flüchtiges Öl, das Allicin. Dieses Öl reguliert die Blutgerinnung, verhindert die Verdickung des Blutes und löst bereits vorhandene Klümpchen auf. Außerdem sorgt Knoblauch für eine verminderte Cholesterinproduktion in der Leber und bewirkt gleichzeitig, dass Cholesterin vermehrt abgebaut wird.

 

Dadurch wird Knoblauch zu einem unterstützenden Heilmittel für Menschen, die an zu hohem Blutdruck leiden, thrombosegefährdet sind oder mit Herz- und Kreislaufproblemen zu kämpfen haben. Der Wirkstoff Allicin wirkt außerdem stark antibakteriell und pilztötend.

 

Knoblauch reguliert das Gleichgewicht der Darmbakterien, hilft bei Parasiten und Darmwürmern. Roh gegessen ist es ein gutes Mittel bei Erkältung und Erkrankungen der Atemwege.

erstellt am 15.03.05; zuletzt aktualisiert am 28.01.09

Quelle: TK

 
 
 

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