Der Rosenkohl stammt ursprünglich aus Belgien, wo er seit Ende des 18. Jahrhunderts angepflanzt wird. Er ist eng mit dem Wirsing verwandt. Eine Pflanze trägt bis zu hundert Röschen. Man unterscheidet die hellen, frühen und mittelfrühen Sorten von den dunklen, späten Sorten. Frost verbessert wie beim Grünkohl den Geschmack.
Saison
Die Rosenkohlsaison beginnt im November und endet im Februar.
Nährwert
100 Gramm Rosenkohl entsprechen 131 Kilojoule. Rosenkohl enthält viel Vitamin A und C, und ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium.
Lagerung: Rosenkohl bleibt im Gemüsefach bis zu fünf Wochen frisch. Blanchiert und tiefgefroren hält er sich neun bis zwölf Monate.
Zubereitung
Vor dem Kochen Röschen putzen und äußere welke oder lose Blätter entfernen. Man sollte Rosenkohl stets in gesalzenem Wasser aufkochen und in frischem Wasser abkühlen lassen. Rosenkohl schmeckt herb und lässt sich daher gut mit Nüssen kombinieren.
Garzeit
Die kleinen Strünke kreuzweise einschneiden, damit sich die Garzeit verkürzt. Der Rosenkohl ist dann nach zehn bis fünfzehn Minuten Kochen in sprudelndem Wasser gar.
Autor: Sabine Keller, erstellt am 01.10.03; zuletzt aktualisiert am 21.01.09
Quelle: DGE, Stiftung Warentest