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Rotkohl

Rotkohl

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Rotkohl, in Süddeutschland auch Blaukraut genannt, wird hierzulande erst seit dem 18. Jahrhundert angebaut. Er ist mit dem Weiß- und Spitzkohl sowie dem Wirsing verwandt und wird traditionell auch zu Festtagen gegessen.

Saison

Die Rotkohl-Saison dauert von August bis April.

 

Nährwert

100 Gramm Rotkohl entsprechen 86 Kilojoule. Rotkohl ist reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium und Provitamin A.

 

Lagerung

Blanchiert und tiefgekühlt ist Rotkohl bis zu sechs Monate haltbar.

 

Zubereitung

Der rote Farbstoff des Rotkohls, Anthozyan, färbt leicht ab. Deshalb sollte man vor dem Schneiden die Hände anfeuchten. Durch einen Schuss Essig im Kochwasser bleibt die Farbe erhalten. Kalkhaltiges Wasser färbt den Kohl bläulich. Rotkohl eignet sich hervorragend für Salate, sollte aber nicht in Suppen verwendet werden, da er diese grau färbt.

 

Garzeit

Blätter sind nach zehn Minuten in kochendem Salz- und Essigwasser gar, ganze Köpfe nach etwa einer halben Stunde.

Autor: Sabine Keller, erstellt am 01.10.03; zuletzt aktualisiert am 21.01.09

Quelle: DGE, Stiftung Warentest

 
 
 

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