Analyse und Erklärung von Non-Adherence auf der Basis administrativer Daten am Beispiel des Diabetes mellitus Typ-1 und Typ-2 in der ambulanten Versorgung

Wie groß ist das Ausmaß an nicht-therapiekonformem Patientenverhalten (Non-Adherence) z. B. bei der Medikamenteneinnahme im Rahmen der ambulanten Behandlung von Diabetes Typ-1 und Typ-2? Wie lässt sich dieses Verhalten erklären?

 

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Linder (WINEG), Prof. Dr. Thomas Wilke, Institut für Pharmakoökonomie und Arzneimittellogistik (IPAM) der Hochschule Wismar

 

Projektdurchführung: Antje Groth (IPAM), ehemals: Stefan Tesch (IPAM)

 

Hintergrund

Non-Adherence ist ein wichtiger Einflussfaktor auf den Behandlungserfolg, insbesondere bei chronischen Erkrankungen. Schätzungsweise 50% aller chronisch erkrankten Patienten werden als non-adherent eingestuft. Etwa 25% der Diabetes Typ-2-Erkrankten nehmen ihre Medikamente nicht therapiekonform ein.

 

Ziele

Quantifizierung des Ausmaßes von Non-Adherence bei Diabetes-Patienten in verschiedenen Dimensionen (gesamt und nach Patientensegmenten):

  • Medikamenteneinnahme
  • Verhalten hinsichtlich Arztbesuchen
  • Blutzuckermessungen
  • Sonstige Parameter mit Adherence-Bezug

     

Identifikation von Erklärungsfaktoren für Non-Adherence in multivariaten Analyseansätzen

  • Soziodemographische Faktoren

  • Regionen, Arztpraxistypen, etc.

  • Sonstige Patienten- und Krankheitscharakteristika

 

Methoden

Methodisch sollen vorrangig die Medication-Possession-Ratio (MPR) sowie Persistenzkurven (PDF, 274 KB, nicht barrierefrei) zur Anwendung kommen.

 

Kooperation

 

Laufzeit

Februar 2010 bis Juni 2011.

 

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