Pharmakoökonomische Studien
Nutzbarkeit aktueller pharmakoökonomischer Studien für leistungsrechtliche Entscheidungen
Dietrich ES, Ahrens S, Nakashima TN, Bestmann B, Jebashvili S, Tewes H
Hintergrund:
Seit Einführung des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs im Gesundheitswesen (GKV-WSG) am 01. April 2007 kann das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Kosten-Nutzen-Analysen für erstattungsfähige Arzneimittel in Deutschland durchführen. Als Grundlage dieser Analysen hat das IQWiG im Dezember 2006 eine Neuauflage seines "Methoden"-Papiers veröffentlicht, in dem ein erstes Konzept für Bewertungsprozesse und -grundlagen zur Durchführung von Kosten-Nutzen-Analysen dargestellt ist.
Nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern spielen Kosten-Nutzen-Bewertungen bei leistungsrechtlichen Entscheidungen eine wichtige Rolle. Daher existieren auch im Ausland Leitlinien und Empfehlungen zur Durchführung pharmakoökonomischer Studien.
In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, inwiefern aktuelle internationale pharmakoökonomische Studien dem Methodenpapier des IQWiG vom 19.12.2006 bzw. internationalen Empfehlungen und Leitlinien entsprechen. Dabei wurde auch diskutiert , ob aktuelle pharmakoökonomische Studien für leistungsrechtliche Entscheidungen des G-BA nutzbar sind.
Politische Fragestellungen:
- Können aktuelle pharmakoökonomische Studien für leistungsrechtliche Entscheidungen des G-BA genutzt werden?
Entsprechen die Studien den Anforderungen internationaler Leitlinien?
Wissenschaftliche Fragestellung:
Inwieweit erfüllen aktuelle internationale pharmakoökonomische Studien die Anforderungen
des IQWiG (Methodenpapier Version 2.0 vom 19.12.2006)?
internationaler öffentlicher Institute, die sich mit der Zulassung oder Erstattung von Arzneimitteln befassen?
Abschluss des Projekts: Dezember 2007
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