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Frau macht Dehnübung
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Die Muskulatur der Oberschenkelrückseite hat einen wichtigen Einfluss auf die Beckenbeweglichkeit. Die hintere Oberschenkelmuskulatur ist jedoch bei vielen Rückenpatienten verspannt. Eine verkürzte Oberschenkelmuskulatur kann die physiologische Lendenlordose abflachen, weil sie das Becken nach hinten zieht.

hintere Oberschenkelmuskulatur

Dehnungsübung in Rückenlage

  • Aus der Rückenlage umfassen Sie mit beiden Händen das linke Bein oberhalb der Kniekehle.
  • Das rechte Bein bleibt möglichst gestreckt auf dem Boden liegen.
  • Ziehen Sie nun das linke Bein so weit wie möglich zum Oberkörper und strecken Sie langsam das Kniegelenk.
  • Spüren Sie die Dehnung der Oberschenkelrückseite des linken Beins.
  • Dehnen Sie anschließend die rechte Oberschenkelrückseite.

 

 

Dehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur in RückenlageDehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur in Rückenlage

Vorsicht!

Es sollten keine Leistenschmerzen auftreten; reduzieren Sie in diesem Fall die Hüftbeugung. Stechende Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können Hinweise auf Nervenschmerzen sein. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt oder Physiotherapeuten.

 

 

Dehnungsübung im Stehen

Hilfsmittel: Stuhl, Hocker

 

Dehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur mit StuhlDehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur

  • Stellen Sie sich mit dem Rücken zur Wand, um das Gleichgewicht zu sichern.
  • Stellen Sie einen Stuhl vor sich.
  • Legen Sie den linken Fuß mit der Ferse bei leicht gebeugtem Kniegelenk auf den Stuhl.
  • Neigen Sie Ihren Rumpf, indem Sie Ihr Becken nach vorne kippen.
  • Spüren Sie die Dehnung der Oberschenkelrückseite, indem Sie vorsichtig mit geradem Rücken das Knie strecken.
  • Dehnen Sie anschließend das rechte Bein.

 

Hinweis:

  • Halten Sie den Rücken gerade!

 

Vorsicht!

Es sollten keine Leistenschmerzen auftreten; reduzieren Sie in diesem Fall die Hüftbeugung. Stechende Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können Hinweise auf Nervenschmerzen sein. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt oder Physiotherapeuten.

erstellt am 05.08.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 17.05.11

Quelle: Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten e.V.

 
 
 

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