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Baby auf Arm

Schütteln ist lebensgefährlich

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Der TK-Flyer "Schütteln ist lebensgefährlich" für das Saarland soll Babys vor dem lebensgefährlichen Schütteltrauma schützen.

In Deutschland erleiden jedes Jahr schätzungsweise rund 300 bis 400 Babys ein Schütteltrauma, weil ihre Eltern in einem Moment der Ohnmacht und Überforderung die Beherrschung verlieren. Schütteln führt zu schweren Verletzungen des empfindlichen, wachsenden Gehirns.

 

Zehn bis 15 Prozent der Opfer sterben daran. Die überlebenden Kinder leiden häufig an Langzeitschäden wie Entwicklungsstörungen oder körperlichen und geistigen Behinderungen.

 

Daher hat die TK zusammen mit

  • dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte

  • der Ärztekammer

  • dem Hebammenverband

  • dem Berufsverband der Frauenärzte

  • dem Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie

  • dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport

 

einen Flyer gegen das Schütteln von Kleinkindern entwickelt und vorgestellt.

  

Viele Babys schreien viel und manchmal sehr lange, was bei den Eltern oft zu Hilflosigkeit, Erschöpfung und Stressreaktionen führt. Dieser Flyer will Eltern Tipps geben, wie sie in solchen Fällen richtig reagieren und nennt wichtige Ansprechpartner, die Unterstützung bieten. Denn schütteln dürfen sie ihr Kind auf keinen Fall, das kann das Kind in Lebensgefahr bringen. 

 

Hier bekommen Sie Hilfe und Beratung:  

  • Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte im Saarland 

  • Saarländische Kinder- und Jugendkliniken 

  • Ärztinnen und Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie im Saarland 

  • Sozialpädiatrisches Zentrum Neunkirchen-Kohlhof 

  • Spezialambulanz für Säuglinge und Kleinkinder, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum des Saarlandes Tel.: 06841/1614000 

  • Hebammen im Saarland www.hebammenverband-saar.de

  • www.schuetteln-ist-lebensgefaehrlich.de

  • Nummer gegen Kummer, 08 00 - 111 05 50 (Elterntelefon), www.nummergegenkummer.de

  • Online-Hilfe unter www.bke-elternberatung.de                                                    

Die Koordinierungsstellen "Frühe Hilfen" der Landkreise:

  • Regionalverband Saarbrücken, Telefon  (0681) 506-5409/ 506-5260

  • Saarpfalz-Kreis, Telefon (06841) 104-8331/ 777-8318

  • Landkreis Neunkirchen, Telefon (06824) 906-8856 /  906-7267  

  • Landkreis Merzig-Wadern, Telefon (06861) 804 19 / 801 73

  • Landkreis St. Wendel, Telefon (06851) 801-488 / 801-489

  • Landkreis Saarlouis, Telefon (06831 444-738 / 444-535

 

Autor: TK-Landesvertretung Saarland, erstellt am 02.12.10; zuletzt aktualisiert am 23.05.12

 
 
 

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