Für die medizinische Versorgung posttraumatischer Belastungsstörungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bietet die TK ein bundesweit einmaliges Angebot.
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Angststörungen oder anderen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Nicht selten bilden traumatische Erlebnisse wie Missbrauch, Misshandlungen, psychische Gewalt oder Tod eines Angehörigen die Ursache für seelische Erkrankungen. Die Lebensqualität der Heranwachsenden ist dadurch oft stark beeinträchtigt und schränkt die aktive Teilnahme im sozialen Umfeld ein.
Um den betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsener helfen zu können, hat die TK mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt und der Praxis für Psychotherapie Frau Dr. Sabine Ahrens-Eipper in Halle den bundesweit einmaligen Vertrag "Trauma first" zur Behandlung posttraumatischen Belastungsstörungen abgeschlossen.
Zielgruppe und Konzept
Zielgruppe sind Mädchen und Jungen zwischen dem 2. und dem vollendeten 18. Lebensjahr sowie junge Frauen, die dieses Versorgungsangebot bis zum vollendeten 27. Lebensjahr wahrnehmen können.
Die Praxis arbeitet nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen. Das Behandlungskonzept für die Kinder sieht die enge Einbeziehung der Familie vor. Hausbesuche, Einzel- und Familiengespräche sowie der begleitende sehr enge Kontakt zum Kinder- bzw. Hausarzt gehören zum Standard. Ein multiprofessionelles Team steuert die gesamte psychotherapeutische Versorgung der Patienten, in die eine pädiatrische Mitbehandlung integriert ist.
Bei der Behandlung von jungen Erwachsenen werden neben Gruppentherapien auch Einzeltherapien und bei Bedarf Familien- oder Paargespräche angeboten.
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Autor: TK Landesvertretung Sachsen-Anhalt, erstellt am 25.07.08; zuletzt aktualisiert am 26.03.12

