Die Landesvertretungen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wurden am 12. April 2011 von der Financial Times Deutschland, für ihr innovatives Konzept zur "Patientenorientierten Versorgungssteuerung durch Selektivverträge", ausgezeichnet.
Bei einem Selektivvertrag wird ein Versorgungsvertrag zwischen einer Krankenkasse und bestimmten Leistungserbringern, zum Beispiel einzelnen Ärzten geschlossen.
Das TK-Konzept zeigt auf, wie die Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der Versorgung der Patienten, im selektivvertraglichen Bereich, verbessert werden kann. Dadurch wird die Verordnungssicherheit von Arzneimitteln erhöht. Die stärkere Vernetzung von haus- und fachärztlichen Leistungen rückt den Patienten noch mehr in den Mittelpunkt. Der Service für den Patienten wird erhöht.
In Sachsen-Anhalt wurde dieses Konzept mit dem Hausärzteverband bereits vereinbart. Ziel ist es, dieses im Rahmen der hausarztzentrierten Versorgung in den kommenden Jahren schrittweise umzusetzen. In Mecklenburg-Vorpommern laufen gegenwärtig Verhandlungen.
Autor: TK-Landesvertretung, erstellt am 12.04.11