Die Zahnärztekammer und die TK haben die Schulen im Land mit Zahnrettungsboxen ausgestattet.
Die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein und die Techniker Krankenkasse (TK) haben dem dauerhaften Zahnverlust den Kampf angesagt. Dafür wurden alle rund 970 allgemeinbildenden öffentlichen und privaten Schulen im Land mit je einer Zahnrettungsbox ausgestattet. Schirmherr der Kampagne ist Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg.
Statistisch gesehen verletzt sich jedes zweite Kind noch vor dem 16. Lebensjahr bei Stürzen, Schlägen oder anderen Unfällen an den Zähnen. Etwa 1.250 mal pro Jahr kommt es bei Schulunfällen in Schleswig-Holstein zu Zahnverletzungen. Schädigungen der Zahnsubstanz, Zahnlockerungen oder sogar der vollständige Verlust eines Zahnes sind die Folgen. Das richtige Verhalten in den ersten Minuten nach einer solchen Verletzung ist entscheidend für das weitere Schicksal der verletzten Zähne.
TK Zahnrettungsbox
Was soll mit dem Zahn passieren? Natürlich soll er gerettet werden! Die beste Hilfe ist die Zahnrettungsbox mit einer Nährstofflösung. In ihr kann der Zahn bis zu 48 Stunden überleben. In allergrößter Not hilft auch sterile Kochsalzlösung oder kalte Milch.
Gerade bei Heranwachsenden lohnt der Rettungsversuch besonders. Denn Zahnersatz ist nur als Provisorium möglich. In der Regel muss er dem sich entwickelnden Kiefer mindestens alle ein bis zwei Jahre angepasst werden. Es drohen Kieferfehlstellungen und Sprechschwierigkeiten, die logopädisch zu behandeln sind. Zahnrettung erspart also den Kindern zusätzliche Belastungen.
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Flyer: Zahnrettungsbox für Zahnunfälle (PDF, 1,0 MB, nicht barrierefrei) |
Zahnvorsorge bei Kindern | Zahnärztekammer Schleswig-Holstein |
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Plakat: Zahnunfall (PDF, 1,0 MB, nicht barrierefrei) |
Autor: TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein, erstellt am 20.05.11; zuletzt aktualisiert am 20.03.12