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Jede werdende Mutter hat mehr oder weniger Angst vor den Schmerzen der Geburt, vor allem beim ersten Kind.

Da jede Frau Schmerzen anders erlebt, sind die Geburtsberichte anderer Frauen nur bedingt hilfreich.

 

Im Wesentlichen kann der Geburtsschmerz in drei Komponenten unterteilt werden:

 

  • Wehenschmerz
  • Dehnungsschmerz des Gebärmutterhalses und Eröffnungsschmerz des Muttermundes
  • Dehnungsschmerz des Beckenbodens

 

Dank der medizinischen Fortschritte kann eine Geburt heutzutage nahezu schmerzfrei erlebt werden. Die grundsätzliche Entscheidung für eine Schmerzausschaltung sollte bewusst getroffen werden. Dazu sollte die Schwangere rechtzeitig mit dem Arzt die zur Verfügung stehenden Maßnahmen der Schmerzbekämpfung und deren Nebenwirkungen besprechen.

 

Unter der Geburt kann sie dann entscheiden, ob und welche Hilfen sie in Anspruch nehmen möchte. Viele Schwangere wünschen nicht unbedingt die völlig schmerzfreie Geburt, sondern nur eine leichte Schmerzlinderung.

 

Neben alternativen Maßnahmen wie Akupunktur, Aromatherapie, Entspannungsübungen und autogenem Training stehen mit der sogenannten Periduralanästhesie und dem Pudendusblock wirksame Verfahren der Schmerzausschaltung zur Verfügung. Viele Schwangere empfinden es als sehr beruhigend, dass sie die Schmerzen nicht unbedingt ertragen müssen und haben deshalb deutlich weniger Angst vor der Geburt.

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 10.08.11

Quelle: TK-Ärztezentrum

 
 
 

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