Geburtsmedizinische Überwachung
Der hohe medizinische Versorgungsstandard bei uns hat dazu geführt, dass auch die Risiken einer Geburt sehr gut beherrschbar geworden sind.
Deutschland zählt zu den Ländern mit der niedrigsten Säuglings- und Müttersterblichkeit weltweit. Trotzdem gibt es eine Reihe von Risiken bei der Geburt wie etwa Blutungen, Nabelschnurkomplikationen et cetera.
Bei Aufnahme in den Kreißsaal und dann in regelmäßigen Abständen wird die Gebärende körperlich untersucht. Hierzu gehört auch eine vaginale Untersuchung zur Überprüfung des Geburtsfortschrittes. Der Arzt oder die Hebamme untersucht dabei, wie weit sich der Muttermund bereits geöffnet hat und wie tief der kindliche Kopf im Becken liegt. Danach werden etwa alle zwei Stunden Blutdruck, Puls und Temperatur kontrolliert.
In den meisten Kliniken bekommen die Schwangeren einen venösen Zugang - meist auf dem Handrücken -, über den im Notfall schnell Medikamente verabreicht werden können.