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Fast jeder hat während der Kindheit die eine oder andere Kinderkrankheit durchgemacht.

In der Regel verlaufen sie harmlos, doch können sie teilweise auch ernsthafte Folgen haben. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) rät daher dringend zur Impfung.

 

In der Regel werden Säuglinge schon im zweiten Lebensmonat gegen Keuchhusten, Diphtherie und Tetanus geimpft. Aber auch die übrigen Kinderkrankheiten sollten sehr ernst genommen werden.

 

Bei Masern, Mumps, Röteln und Windpocken können nämlich lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben allein an Masern weltweit eine Million Kinder pro Jahr. Doch konnte die Krankheit durch konsequente Impfprogramme in einigen Ländern, zum Beispiel England und Schweden, fast vollständig eliminiert werden.

 

In Deutschland treten Masern aufgrund von niedrigen Durchimpfungsraten noch immer in größeren Epidemien auf. Zuletzt kam es 1996 zu einer Epidemie mit schätzungsweise 30.000 bis 100.000 Erkrankungen. 

Autor: Angela Franz, erstellt am 07.01.06; zuletzt aktualisiert von Filiz Karakaya am 19.09.11

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Deutsches Grünes Kreuz, Robert-Koch-Institut

 
 
 

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