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Vier Kinder mit Schultüten auf dem Weg zur Schule

ABC-Schützenhilfe

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Der Spätsommer naht und mit ihm die Zeit der Schultüten. Die Einschulung und die Wochen danach sind für Kinder und Eltern eine aufregende Zeit voller Umstellungen.

Mit dem ersten Schultag beginnt für bundesweit rund 800.000 ABC-Schützen der so genannte "Ernst des Lebens". Jetzt sind Mütter und Väter besonders gefordert, um ihren Nachwuchs auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt zu unterstützen. Die vielen neuen Erfahrungen, Anforderungen und Umstellungen des täglichen Rhythmus sind anstrengend. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind gesund und sicher in den Schulalltag startet.

 

Schultüte - süß und gesund

Der erste Schultag ist ohne eine Schultüte undenkbar. Ob selbst gebastelt oder ein fertiges Modell mit aktuellen Motiven - die Schultüte ist das Symbol dafür, dass aus dem Kindergartenkind nun ein Schulkind geworden ist. Die begehrte Tüte darf den ersten Schultag natürlich auch mit Lieblings-Leckereien versüßen, doch Vorsicht: Wer die Schultüte ausschließlich mit Süßigkeiten füllt, tut seinem Kind keinen Gefallen. Neben Schokolade, Gummibärchen & Co. können auch gesunde Alternativen wie Müsliriegel, Fruchtschnitten, Vollkornkekse und Obst Freude bereiten.

 

Neben essbaren Überraschungen bieten sich kleine Geschenke an, an denen die Kinder noch lange Spaß haben: zum Beispiel eine Hörspielkassette, ausgefallene Stifte, ein erstes Buch mit wenig Text in großer Schrift oder kleine Spiele. Auch die erste eigene Uhr bietet sich als Geschenk für die Schultüte an. Speziell für Linkshänder gibt es kindgerechte Scheren, Anspitzer, Füller oder Lineale. Denn Linkshänder sollten keinesfalls "umerzogen" werden!

 

Eine Anleitung zum Selbermachen von Schultüten gibt es bei:

 

  • TK-Logo Datei-Symbol, dem Wissenschaftsmagazin für Kinder.

 

Der richtige Schulranzen

Wie die Schultüte, so hat auch der Ranzen am ersten Schultag Premiere. Bei der Auswahl der Schultasche ist besondere Sorgfalt gefragt, denn ein schlecht sitzender oder zu schwerer Ranzen kann auf Dauer zu Haltungsschäden führen und die Wirbelsäule strapazieren.

 

Verstellbare, gepolsterte Träger gewährleisten den richtigen Sitz: Stellen Sie sie so ein, dass die Oberkante des Ranzens mit den Schultern des Kindes abschließt. Beim Ranzenkauf sollte das Kind also unbedingt dabei sein.

 

Reflektoren und reflektierende Beschichtungen erhöhen die Verkehrssicherheit. Wer beim Ranzenkauf auf die DIN-Norm 58124 und das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) achtet, kann davon ausgehen, dass er die notwendigen Kriterien erfüllt. Übrigens: Auch das richtige Packen des Ranzens will gelernt sein. Schwere Bücher gehören an die Rückenseite und alles, was nicht täglich im Unterricht gebraucht wird, kann oft auch im Klassenzimmer deponiert werden oder gleich zu Hause bleiben.

 

Faustregel für das Gewicht des Schulranzens: Grundschüler sollten nicht mehr als zehn bis zwölf Prozent ihres Körpergewichtes auf dem Rücken tragen.

 

Autor: Angela Franz, erstellt am 31.07.06; zuletzt aktualisiert am 04.08.11

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, aid infodienst, www.kindersicherheit.de

 
 
 

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