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Stillen beginnt gleich nach der Geburt. Je früher Sie Ihr Kind anlegen, desto besser.

Die Brust wird auf das Stillen, ausgelöst durch hormonelle Veränderungen, bestens vorbereitet. Äußerlich erkennen Sie das durch ein mögliches Wachsen der Brust und durch die Verfärbung der Brustwarzen.

 

Die dunklen Brustwarzen, so Verhaltensforscher, werden vom Baby gut gefunden. Talgdrüsen (Montgomery Drüsen) sorgen dafür, dass die Brustwarzen auf natürliche Weise geschmeidig bleiben. Sie sondern ein leicht entzündungshemmendes Sekret ab. Auch die auf diese Weise ausgesonderten Duftstoffe locken das Baby an Ihre Brust.

 

Gleich nach der Geburt wird das Hormon Prolaktin Glossar-Symbol ausgeschüttet. Prolaktin bewirkt die Milchbildung. Dieser Vorgang wird durch das frühe Anlegen unterstützt.

 

Nach dem heutigen Erkenntnisstand der WHO, der Nationalen Stillkommission und von UNICEF ist Muttermilch grundsätzlich die optimale Ernährung für das Baby, sofern Mutter und Baby gesund sind.

 

Am besten ist es, wenn Sie ihr Baby vier Monate hindurch voll stillen können. Die Nationale Stillkommission empfiehlt bei entsprechender Beikost, bis zum Ende des ersten Lebensjahres zu stillen, sofern Mutter und Kind es wollen.

 

Für das Stillen braucht die Mutter Geduld, Ausdauer, innere Ruhe und eine große Portion Selbstbewusstsein. Einige Babys schlafen in den ersten Tagen viel und lassen sich nur durch raffinierte Tricks zum Saugen animieren. Wenn sich das Kind an seine neue Umgebung gewöhnt hat, wird sich der Hunger automatisch melden. Unterstützung beim Stillen bekommt die Mutter von ihrer Hebamme.

Autor: Datapharm, erstellt am 09.05.05; zuletzt aktualisiert von Dr. mred. Julia Hofmann am 23.11.11

Quelle: TK-Ärztezentrum

 
 
 

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