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Schwangerschaft & Kinder

 
 
 
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Die Gefahr, ein Kind mit Erbschäden zur Welt zu bringen, steigt mit zunehmendem Alter der Mutter an.

Statistisch gesehen bekommen drei von 2.000 Frauen im Alter von 32 Jahren ein Kind mit Erbschäden, am häufigsten ist hier das Down-Syndrom (Trisomie 21). Mit 35 Jahren trifft dieses Risiko schon auf sieben von 1.000 Frauen zu, mit 40 Jahren sind es 25 von 1.000 Frauen und mit 45 Jahren 90 von 1.000 Frauen.

 

Ab dem Alter von 35 Jahren wird Frauen beim Vorliegen einer Risikoschwangerschaft die Fruchtwasseruntersuchung im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge angeboten. Sie wird zwischen der 13. und 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bevor man sich dazu entschließt, sind ausführliche Gespräche mit dem Frauenarzt erforderlich.

 

Zu bedenken ist, welche Konsequenzen aus einem möglichen Ergebnis, das auf eine Schädigung des Kindes hinweist, gezogen werden. Der Frauenarzt kann auch über Alternativen zur Fruchtwasseruntersuchung informieren.

 

Abgesehen davon treten mit steigendem Alter der Mutter auch Schwangerschaftskomplikationen häufiger auf. Das betrifft vor allem Blutdruckprobleme und Funktionsstörungen des Mutterkuchens mit Unterversorgung des Kindes (sogenannte Mangelgeburt). Daher gelten Erstgebärende ab 35 Jahren als Risikoschwangere. Durch engmaschige Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen lassen sich die meisten Probleme jedoch frühzeitig erkennen und behandeln.

erstellt am 21.04.06; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 13.10.11

Quelle: Datapharm

 
 
 

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