Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. In der Bundesrepublik Deutschland erkranken pro Jahr rund 250.000 Menschen an hellem Hautkrebs und etwa 16.000 an schwarzem Hautkrebs.
Etwa 3.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Hautkrebs. Die genauen Ursachen von Hautkrebs sind immer noch weitgehend unbekannt. Ein Zusammenhang mit UV-Strahlen gilt jedoch als sicher.
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Darüber hinaus führt die UV-Strahlung auch zu einer beschleunigten Alterung und Faltenbildung der Haut.
Mediziner unterscheiden im Wesentlichen drei Hautkrebsarten: Basaliome, Plattenepithelkarzinome und Melanome. Die beiden Ersteren bezeichnen Ärzte auch als weißen Hautkrebs. Unter den bösartigen Hauttumoren sind sie die häufigsten Arten, haben aber, wenn man sie früh entdeckt, eine gute Prognose. Bösartige, sogenannte maligne Melanome, auch schwarzer Hautkrebs genannt, sind seltener aber viel gefährlicher.
Wenn Sie Hautkrebs vorbeugen wollen, sollten Sie starke Sonnenbestrahlung meiden und sich vor Sonnenbränden mit geeigneten Sonnenschutzmitteln schützen.
Darüber hinaus sollten Sie Ihre Haut einmal monatlich auf Veränderungen untersuchen. Der Hautarzt beurteilt Muttermale nach dem sogenannten ABCDE-Schema.
Autor: Dr. med. Andrea Knipp-Selke, erstellt am 24.04.03; zuletzt aktualisiert von Andrea Reiter am 19.09.11
Quelle: Moll, I.: Dermatologie (Duale Reihe). 6. Aufl. Stuttgart: Thieme, 2005