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zwei Kinder am Strand

Kinder und Sonne

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Kinderhaut ist besonders lichtempfindlich, weil die natürlichen Schutzmechanismen in ihr noch nicht vollständig ausgebildet sind.

Sie kann sich nur fünf bis zehn Minuten lang selbst vor der Sonne schützen. Erst ab dem 13. Lebensjahr entspricht die Haut eines Kindes der eines Erwachsenen.

 

Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass wiederholte Sonnenbrände während der ersten beiden Lebensjahrzehnte das Risiko für das Entstehen von Hautkrebs drastisch erhöhen können. Zudem können ein Sonnenstich oder ein starker Sonnenbrand bei kleinen Kindern schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen. Suchen Sie in diesen Fällen sofort einen Arzt auf. Ein Kind unter einem Jahr gehört grundsätzlich nicht in die direkte Sonne. Und auch Kinder ab einem Jahr spielen gesünder im Schatten.

 

Verwenden Sie für Ihre Kinder ein kindgerechtes Sonnenschutzmittel. Gele oder Produkte auf Alkoholbasis trocknen die Kinderhaut aus, ideal sind deshalb Cremes oder Lotionen. Wie bei Erwachsenen auch, sind Kinder ebenfalls rechtzeitig einzucremen. Alle Vorsichtsmaßnahmen nützen jedoch wenig, wenn der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme zu gering ist. Als Faustregel gilt: Je höher man im Gebirge beziehungsweise je näher man am Äquator ist, desto höher der Lichtschutzfaktor. Lassen Sie Ihre Kinder möglichst zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten oder Haus.

 

Der richtige Schutz für Kinderhaut

Für Kinder ist ein wirkungsvoller Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne besonders wichtig. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind

 

  • während des ersten Lebensjahres überhaupt nicht direkt der Sonne ausgesetzt ist,
  • in der Sonne stets Kleidung trägt, die möglichst alle Hautstellen bedeckt,
  • eine Kopf- und Nackenbedeckung trägt,
  • ausreichend und mindestens 30 Minuten bevor es der Sonne ausgesetzt wird mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt wird. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 20 betragen.
  • Sonnenhüte mit breiter Krempe und Nackenschutz trägt. T-Shirt und eine leichte Hose sowie Sonnenschutzkleidung, die in Apotheken erhältlich ist, schützen zusätzlich vor den schädlichen UV-Strahlen. Achten Sie beim Kauf von Sonnenschutzkleidung auf den UV-Protektions-Faktor, er sollte nicht geringer als 30 sein. Kaufen Sie Ihren Kindern für sie geeignete Sonnenbrillen, die Sie bei einem Optiker erwerben können.

Autor: Dr. med. Andrea Knipp-Selke, erstellt am 24.04.03; zuletzt aktualisiert von Andrea Reiter am 19.09.11

Quelle: Quelle: dpa/gms, ADP, Deutsche Krebshilfe, GD, Stiftung Warentest, Öko-Test, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg, reisevorsorge.de, eltern.de, gesundes-reisen.de, travelwithkids.about.com

 
 
 

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