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Männerhals

Gibt es Sonnenallergien?

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Die Sonnenallergie als solche gibt es medizinisch gesehen nicht.

Viele Menschen reagieren jedoch mit allergieähnlichen Symptomen wie Quaddeln, Bläschen oder Juckreiz auf Sonnenbestrahlung.

 

Dahinter können sich verschiedene Erkrankungen verbergen, beispielsweise die relativ häufige polymorphe Lichtdermatose, eine Wiesengräserdermatitis oder die Mallorca-Akne. Aber auch bestimmte Arzneimittel können in Verbindung mit Sonnenstrahlen sogenannte photoallergische Reaktionen auslösen.

 

Polymorphe Lichtdermatose

Die Polymorphe Lichtdermatose (PLD) ist die häufigste durch Licht ausgelöste Hauterkrankung. Ihre genaue Ursache ist unbekannt. Sie tritt vor allem im Frühjahr, im Sommer oder im Urlaub mit dem ersten Sonnenbad auf.

 

Die Patienten - besonders Frauen im Erwachsenenalter - leiden meist nach einem Sonnenbad unter stark juckenden Ausschlägen in Form von Quaddeln oder Bläschen, die an noch nicht sonnengewöhnten Körperstellen wie Hals, Brust, und Armen auftreten.

 

Als Gegenmaßnahmen helfen meist schon die Vermeidung der direkten Sonnenbestrahlung und die konsequente Anwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor. Vor allem ein hoher UV A-Filter ist wichtig. Meist verschwindet der Ausschlag nach ein bis drei Wochen von allein.

 

Menschen, deren Haut zu solchen Reaktionen neigt, sollten unbedingt vermeiden sich im Sommer oder im Urlaub plötzlich übermäßig zu bräunen. Wichtig ist, dass die betroffenen Körperstellen langsam, am besten anderthalb Monate vor einem Urlaub, mit kontinuierlich ansteigender Ganzkörperbestrahlung an die UV A- und UV B-Strahlen gewöhnt werden.

Autor: Dr. med. Andrea Knipp-Selke, erstellt am 24.04.03; zuletzt aktualisiert von Andrea Reiter am 19.09.11

 
 
 

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