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Frau cremt Mann am Strand ein

Sonnencremes

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Wie wirksam ein Sonnenschutzmittel vor Sonnenbrand schützt, hängt vom Lichtschutzfaktor ab. Doch auch das beste Mittel nützt nichts, wenn es zu spät oder zu sparsam aufgetragen wird. Lesen Sie hier, wie Sie sich am besten vor Hautschädigungen durch UV A/UV B-Strahlung schützen.

Der Sonnenschutz sollte, gerade für empfindliche Kinderhaut, einen "sehr hohen Schutz" vor UV A/UV B-Strahlung bieten. "Sehr hoher Schutz" bei einem Sonnenschutzmittel ist ein von der EU geforderter Terminus, dessen Ziel es ist, den Wettbewerb der Zahlen zu unterbinden, der zur Verwirrung der Konsumenten beitragen kann. Gleichzeitig verwenden die meisten Hersteller zusätzlich die alten Bezeichnungen, zum Beispiel den Lichtschutzfaktor.

 

Wie wirksam ein Sonnenschutzmittel vor Sonnenbrand schützt, hängt vom Lichtschutzfaktor ab. Generell sollten Sie Produkte mit hohen bis sehr hohen Lichtschutzfaktoren verwenden. Für empfindliche Kinderhaut sollte dieser mindestens 30 betragen. Achten Sie darauf, ein wasserfestes Präparat zu benutzen, das über eine Breitbandfilter-Wirkung und zusätzlichen UV A-Schutz verfügt.

 

Auch das beste Mittel nützt jedoch nichts, wenn es zu spät oder zu sparsam aufgetragen wird. Und auch das sorgfältigste Eincremen ist keine Freikarte für unbegrenztes Sonnenbaden. Mit der Dauer der Sonneneinstrahlung steigt das Risiko für schwere Hautschäden.

 

Selbst gut eingecremte Sonnenanbeter sollten sich daher an die für ihren Hauttyp empfohlenen maximalen Sonnenzeiten halten. Ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 20 erlaubt ein bis zu zwanzigmal längeres Sonnenbad als ohne Schutz. Die empfohlene Maximalzeit sollte aber nicht ausgereizt werden. Sie ist lediglich ein Durchschnittswert, der die individuelle Hautempfindlichkeit und die Intensität der Sonneneinstrahlung nicht berücksichtigen kann.

 

Tragen Sie die Sonnenschutzprodukte mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbad auf und erneuern Sie sie nach jedem Wasserkontakt. Einige Sonnenschutzmittel versprechen sofort wirksamen Schutz direkt nach dem Auftragen, achten Sie daher auch auf die Angaben des Herstellers.

Autor: Dr. med. Andrea Knipp-Selke / Sabine Keller, erstellt am 28.02.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Susanne Holthausen am 10.08.11

Quelle: dpa/gms, ADP, Deutsche Krebshilfe, GD, Stiftung Warentest, Öko-Test

 
 
 

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