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Besonders hitzegefährdet sind Menschen, deren Kreislauf ohnehin nicht sehr stabil ist, wie chronisch Kranke, übergewichtige und alte Menschen. Sie sollten an heißen Tagen besonders auf Abkühlung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und sich am besten in kühlen, abgedunkelten Räumen aufhalten.

Aber auch gesunde Menschen setzen sich vor allem in den Mittagsstunden besser nicht direkt der Sonne aus und meiden aufgeheizte Orte. Säuglinge und Kleinkinder müssen besonders vor Hitze geschützt werden, weil sich ihr Körper noch nicht ausreichend durch Schwitzen abkühlen kann.

 

Die wichtigsten Hitzeschutz-Tipps

  • Bleiben Sie bei mehr als 30 Grad generell möglichst im Schatten.
  • Verzichten Sie bei Hitze auf Sport oder andere anstrengende körperliche Aktivitäten.
  • Trinken Sie ausreichend, und bevorzugen Sie leichte Kost.
  • Kleiden Sie sich richtig: luftig, weit und mit möglichst geringem Kunstfaseranteil. Helle Stoffe fördern die Wärmeabstrahlung und damit auch die Schweißverdunstung.
  • Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll.
  • Einen wohltuenden Frischeeffekt hat es auch, die Unterarme immer mal wieder ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser zu halten oder sich ein kühles Fußbad zu gönnen.
  • Legen Sie die Beine immer mal wieder für ein paar Minuten hoch. Das entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen der Füße und Beine vor.
  • Menschen mit schwachen Venen sollten gerade an heißen Tagen ihre Stützstrümpfe tragen, damit das Blut durch die Erweiterung der Gefäße nicht in den Beinen versackt und so zusätzlich Kreislaufprobleme verursacht.

Autor: Sabine Keller, erstellt am 16.06.06; zuletzt aktualisiert am 28.09.11

Quelle: medicine worldwide, wdr, swr, ADAC

 
 
 

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