Inline-Skating
Beim Skating, das ein hohes Maß an Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit erfordert, wird vor allem die Muskulatur der Lenden-, Becken- und Hüftregion beansprucht. Das kann wesentlich dazu beitragen, die Wirbelsäule zu stabilisieren.
Besonders gefördert wird die Entwicklung der Ausdauer, die die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert.
Voraussetzung für diesen gesundheitsfördernden Effekt auf den Organismus ist, dass Anfänger mit relativ geringer Intensität - Herzschlag pro Minute von ungefähr 130 bei einer Belastungsdauer von 20 Minuten - trainieren. Einsteiger, die drei Mal in der Woche für 20 Minuten auf der Rolle sind und diese Faustregel beherzigen, betreiben eine gute Gesundheitsvorsorge.
Vor- und Nachteile
Spaßfaktor:
Schöner Bewegungsfluss, Naturerlebnis, Spaß in der Gruppe, schnell erlernbar
Fettabbau:
Eingeschränkt wegen hoher Belastung durch Haltearbeit und Ausgleichsbewegungen
Herz-Kreislauf-System:
Hohe Belastung durch zusätzliche Halte- und Stabilisierungsarbeit
Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke:
Problemzone Lendenwirbelsäule: Drehbewegungen, falsche Haltung, Schonende Belastung der Gelenke
Ausdauer:
Hohe Belastung bei niedriger Intensität
Koordination:
Anspruchsvolle Technik, Gleichgewichtsschulung
Kraft:
Vorrangig beanspruchte Muskulatur: Gesäßmuskulatur, Beininnen- und Außenseite, Beinbeuger, -strecker, Rumpfmuskulatur
Kontraindikation:
Erkältung, Fieber, rheumatische und arthritische Erkrankungen, Rücken-, Hüftbeschwerden. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!
Ausrüstung:
Der richtige Inline-Skating-Schuh und eine komplette Schutzkleidung (Schoner für Ellenbogen, Handgelenk, Knie und Sturzhelm)
Verletzungsrisiko:
Nasse, ölige, sandige oder staubige Wege, Schotter und Unebenheiten meiden: Sturzgefahr!
Trainingstipp:
Ganz wichtig beim Inline-Skating: Kontrolliertes Bremsen
Mini-Trainingseinheit (20 Minuten Skaten)
Aufwärmen
Die Pulsfrequenz (Herzschlag) wird durch allmählich schneller werdendes, lockeres Einfahren (insgesamt fünf Minuten) erhöht, bis der optimale Belastungspuls (130 Schläge pro Minute) erreicht ist.
Hauptteil
Nach dieser Phase können Sie zwölf Minuten loslaufen. Die Pulsfrequenz von 130 sollte über die Dauer des Hauptteils beibehalten werden. Sicherheit geht jedoch vor! Das Beherrschen von Bremsmanövern, die keinen Einfluss auf das Training haben, ist ganz wichtig.
Ausklang
Senken Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit allmählich über einen Zeitraum von drei Minuten, bis Sie nur noch ganz langsam rollen. Dann die Muskulatur nachdehnen.