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Judo

Judo

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Judo kommt aus dem Japanischen und heißt wörtlich übersetzt "sanft nachgeben" (ju) und "Weg" (do) - "der sanfte Weg". Begründet wurde Judo von Jigoro Kano Ende des 19. Jahrhunderts.

Jigoro Kano wollte ein System schaffen, das Körper und Geist trainiert. Er reformierte hierzu die Kampfsportart Jiu-Jitsu und entschärfte das alte Kampfsystem in dem alle gefährlichen Techniken entfernt wurden. Im Zentrum stand fortan die Charakter- und Persönlichkeitsbildung. Noch heute orientiert sich Judo an zwei Prinzipien: Dem der größtmöglichen Wirkung und dem des gegenseitigen Helfens und Verstehens.

 

Neben dem Wettkampf (Shiai) gibt es zwei weitere große Bereiche im Judosport - die Kata (übersetzt: Form, Zeremonie, Kampfspiel gegen einen oder mehrere Partner) sowie das Randori (übersetzt: freies, lockeres Üben, Übungskampf).

 

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Drei lachende Gesichter

Judo hält nicht nur Körper und Geist fit, sondern baut Stress ab und Selbstbewusstsein auf. Die Belohnung: Geschmeidigkeit und innere Gelassenheit für Jung und Alt.

 

Fettabbau: Ein lachendes Gesicht

Keine aerobe Dauerbelastung, daher zum Fettabbau nur begrenzt geeignet.

 

Herz-Kreislauf-System: Ein lachendes Gesicht

Trainingswirksam.

 

Rückenfreundlichkeit / Schonung der Gelenke: Ein neutrales Gesicht

Bestimmte Wurf-Techniken beanspruchen den Bewegungsapparat stark. Daher bei Rücken- und Gelenkproblemen nur mit Einschränkung zu empfehlen beziehungsweise sollte auf Techniken in der Bodenlage ausgewichen werden.

 

Ausdauer: Ein lachendes Gesicht

Judo trainiert den ganzen Körper, fördert Motorik, Gleichgewicht, Kondition und Koordination

 

Koordination: Vier lachende Gesichter

Hohe koordinative Anforderungen durch präzise Bewegungsabläufe fördern Körperbeherrschung, Konzentration, Reaktion, Gleichgewicht und Beweglichkeit.

 

Kraft: Zwei lachende Gesichter

Nicht die Kraft ist entscheidend, da der Gegner durch die Umlenkung seiner eigenen Angriffskraft kampfunfähig gemacht wird. Trotzdem werden alle Muskelgruppen trainiert, da die Techniken schnell und kraftvoll ausgeführt werden müssen.

 

Kontraindikation: Ein weinendes Gesicht

Ungeeignet bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Beschwerden am Bewegungsapparat. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!

 

Ausrüstung / Kosten: Ein lachendes Gesicht

Trainiert wird barfuß in einem weißen oder farbigen Baumwollanzug mit Jacke, Hose und Gürtel, dessen Farbe den Schüler- oder Meistergrad anzeigt. Eine fachliche Ausbildung gibt's in Vereinen, Kursen oder Kampfsportschulen - Kursgebühr.

 

Verletzungsrisiko: Ein lachendes Gesicht

Im Judokampf geht es ausschließlich um die gewaltfreie Auseinandersetzung mit dem Partner. Das gemeinsame Erlernen von Techniken und das miteinander Kämpfen stehen im Training im Vordergrund. Schläge, Tritte und Stöße sind im Judosport gänzlich verboten.

erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 31.05.11

Quelle: Nordrhein-Westfälischer Judoverband

 
 
 

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