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Ein Kind fährt Kickboard

Kickboard

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Trainiert wird beim Kickboarding vor allem die Bein- und Hüftmuskulatur. Aber auch die Gesäßmuskeln sowie die gesamte körperaufrichtende Muskulatur werden beansprucht. Besonders gefördert wird die Ausdauer, die die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert.

Wissenschaftler der Sporthochschule Köln fanden heraus, dass Kickboarding anstrengender als lnlineskating sein kann. Das Standbein muss häufig gewechselt werden, was höhere Anforderungen an das Koordinationsvermögen stellt.

 

Vor- und Nachteile

 

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Rasantes Sporterlebnis allein oder in der Gruppe, schnell erlernbar.

 

Fettabbau: Drei lachende Gesichter

Andauernde mittelhohe Belastung.

 

Herz-Kreislauf-System: Drei lachende Gesichter

Andauernde mittelhohe Belastung.

 

Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke: Ein weinendes Gesicht

Die Wirbelsäule sollte nicht zu tief und zu stark gebeugt und nicht zu hoch gestreckt werden, Belastung des Schwungbeines.

 

Ausdauer: Vier lachende Gesichter

Mittelhohe Belastung bei mittlerer Intensität.

 

Koordination: Drei lachende Gesichter

Gleichgewichtsschulung, das häufige Wechseln des Standbeines stellt zudem Anforderungen an das Koordinationsvermögen.

 

Kraft: Vier lachende Gesichter

Vorrangig beanspruchte Muskulatur: die Bein- und Hüftmuskulatur, aber auch die Gesäßmuskulatur sowie die gesamte körperaufrichtende Muskulatur.

 

Kontraindikation: Ein weinendes Gesicht

Rheumatische und arthritische Erkrankungen, Rücken- und Hüftbeschwerden. Kein Sport bei akuten Erkrankungen (Erkältung, Fieber).

 

Ausrüstung: Ein weinendes Gesicht

Für sichere Markenprodukte muss man tief in die Tasche greifen. Spezielle Schutzbekleidung gibt es für Kickboarder nicht. Deshalb sollte die komplette Schutzausrüstung für Inlineskater benutzt werden, Dazu gehören Ellenbogen-, Knie- und Handgelenkschoner sowie ein Helm als Kopfschutz.

 

Verletzungsrisiko: Zwei weinende Gesichter

Die meisten Verletzungen (vor allem Frakturen an Armen und Händen) sind auf Stürze zurückzuführen. Die kleinen derzeit noch ungefederten Räder können sich leicht an Kopfsteinpflastern, Straßenbahnschienen oder Gehwegabsätzen verfangen. Zudem reagieren diese Räder schnell auf Lenkbewegungen, was die Sturzgefahr erhöht.

 

Trainingstipp:

Damit die Wirbelsäule in ihrer physiologischen doppelten S-Form verbleiben kann, muss der Lenker des Kickboards verstellbar sein und auf die richtige Höhe eingestellt werden können. Um die Fußgelenke zu schonen, die durch das Abstoßen belastet werden, sollte man öfter das Standbein wechseln. Als Schutzbekleidung werden Helm sowie Knie- und Ellenbogenschützer empfohlen.

 

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Autor: Sportwissenschaftler Peter Teschke, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 30.01.09

 
 
 

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