Beim Laufen oder Jogging wird hauptsächlich die Fuß-, Bein- und Beckenmuskulatur trainiert. Regelmäßiges Laufen steigert das Herzvolumen, senkt den Blutdruck und den Puls. Dadurch wird dem Herz Arbeit abgenommen. Es arbeitet ökonomischer.
Vor- und Nachteile
Spaßfaktor:
Naturerlebnis, kann von monoton bis meditativ erlebt werden, Lauftreffs erhöhen den Spaßfaktor
Fettabbau:
Bei richtiger Dosierung (Belastungspuls) optimale Fettverbrennung
Herz-Kreislauf-System:
Langfristig kann Bluthochdruck günstig beeinflusst werden.
Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke:
Richtige Laufschuhe und Lauftechnik über den Vorderfuß sorgen für ausreichende Dämpfung
Ausdauer:
Hervorragende Ausdauersportart
Koordination:
Kann durch verschiedene Lauftechniken verbessert werden (Hopserlauf, Side-steps, und so weiter.)
Kräftigung:
Vorrangig beanspruchte Muskulatur: Beinmuskulatur, Rumpf, Gesäßmuskulatur
Kontraindikation:
- Übergewicht: Überflüssige Pfunde belasten die Knorpel und Gelenke. Übergewichtige sollten zunächst mit Walking, Schwimmen oder Radfahren ihr Ausdauerprogramm beginnen und erst nach dem Abnehmen zum Jogging übergehen.
- Herz-Kreislauf: periphere Durchblutungsstörungen
- Gelenkprobleme: Arthrosen im Knie-Hüftgelenk
- Kein Sport bei akuten Erkrankungen!
Ausrüstung:
Der Laufschuh sollte auf die Beschaffenheit des Fußes und des Laufbodens abgestimmt sein. Wer einen Laufschuh kauft, sollte zuvor seinen Fußtyp bestimmen. Man sollte sich ein Bild davon machen, welcher Schuh am Besten zum individuellen Fußtyp und Laufstil, aber auch zu seinen Trainingsansprüchen passt.
Verletzungsrisiko:
Personen, die leicht stolpern oder Konzentrationsschwierigkeiten haben, sollten sich eine ebene Laufstrecke (zum Beispiel Schotterweg im Wald) suchen.
Trainingstipp:
Für Ungeübte ab 35 Jahren: Check beim Arzt.
Bluthochdruck: Trotz der erhöhten Belastungsintensität kommt es beim Laufen im Allgemeinen zu keiner sonderlichen Blutdruckerhöhung. Bei einem gesunden 30-Jährigen steigt während eines Langstreckenlaufs von 190 Schlägen pro Minute der Blutdruck nur knapp über 150mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) / systolisch an. Bei untrainierten Hochdruckkranken kommt es zwar anfangs zu etwas höheren Anstiegen, aber langfristig lässt sich sowohl der systolische als auch der diastolische Blutdruck senken.
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Autor: Diplom-Sportwissenschaftler Joachim Fuchshuber, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplomsportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 19.04.11
Quelle:

