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Reiterin mit Pferd Quelle: Fn-Archiv/Toffi

Reiten

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Der Reitsport bietet beim freizeitorientierten Ausreiten den direkten Kontakt mit Tieren und der freien Natur. Als Wettkampfsportart kann man zwischen Dressur, Springen, Military, Voltigieren, Polo, Galopp- und Trabrennsport wählen.

Ungezwungener ist das immer beliebter werdende Westernreiten, das sich aus dem Reitstil der Cowboys entwickelt hat. Außerdem wird Reiten als therapeutische Sportart (zum Beispiel bei psychosomatischen Erkrankungen) eingesetzt.

 

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Hier kommen Tierliebhaber und Naturfans voll auf ihre Kosten.

 

Fettabbau: Ein neutrales Gesicht

Zum Abnehmen ist der Reitsport wenig geeignet, da die Fettverbrennung kaum angekurbelt wird.

 

Herz-Kreislauf-System: Ein neutrales Gesicht

Auf Herz und Kreislauf hat Reiten keinen nennenswerten Effekt.

 

Rückenfreundlichkeit / Schonung der Gelenke: Ein weinendes Gesicht

Durch die sitzende Position auf dem Pferderücken wird die Wirbelsäule des Reiters stark belastet. Ansonsten recht gelenkschonend.

 

Ausdauer: Ein weinendes Gesicht

Da die Ausdauer des Reiters kaum trainiert wird, sollte zusätzlich zum Reiten eine Ausdauersportart betrieben werden.

 

Koordination: Zwei lachende Gesichter

Koordination, Balance und Konzentration spielen beim Reiten eine große Rolle.

 

Kraft: Zwei lachende Gesichter

Zur Stabilisierung des geraden Sitzens auf dem Pferd wird die Haltemuskulatur des Rumpfes (Bauch- und Rückenmuskeln) ganz besonders gefordert. Außerdem werden die Oberschenkelinnenseiten (Adduktoren) trainiert.

 

Kontraindikation: Ein weinendes Gesicht

Aufgrund der hohen Wirbelsäulenbelastung bei Rückenproblemen nicht empfehlenswert. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gelenkbeschwerden ist Reiten hingegen gut geeignet. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!

 

Ausrüstung / Kosten: Vier weinende Gesichter

Der Reitsport ist sehr kostspielig und zeitaufwändig. Neben den Kosten für das Pferd (Anschaffungspreis, Stallmiete, Futter, Pflege, Tierarzt, Hufschmied) schlägt die Ausrüstung (Reithelm, -stiefel, -hose, Sattel plus Zubehör) zu Buche. Außerdem sollte das Reiten unter fachlicher Anleitung in Reitstunden erlernt werden.

 

Verletzungsrisiko: Zwei weinende Gesichter

Das Verletzungsrisiko ist eher gering. Bei Stürzen (nie ohne Helm reiten!) kann es jedoch zu schwerwiegenden Verletzungen an der Wirbelsäule oder zu Arm-, Schlüsselbein- und Beckenbrüchen kommen. Typische Reitverletzungen sind Bisse, Tritte oder Quetschungen (vom Pferd an die Wand gedrückt) durch ein erschrecktes oder außer Kontrolle geratenes Pferd. Außerdem: Rückenschmerzen durch Überlastung.

 

Trainingstipp:

Anfänger sollten zunächst kein eigenes Pferd kaufen, sondern erst einmal in einem Reitstall Unterricht bei einem qualifizierten Reitlehrer nehmen. Später bietet sich als günstige Alternative zum eigenen Pferd eine Reitbeteiligung an dem Pferd eines anderen Besitzers an. Dabei werden Zeit- und Kostenaufwand geteilt.

erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11

 
 
 

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