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Frau beim Schnorcheln

Schnorcheln

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Beim Schnorcheln wird vor allem die Beinmuskulatur beansprucht, der Sportler bewegt sich an der Wasseroberfläche mit dem typischen Kraulbeinschlag fort.

Da beim Schnorcheln jedoch das Naturerlebnis in der Unterwasserwelt überwiegt, entsprechend langsam und mit Pausen gepaddelt wird, ist der Trainingseffekt auf den Organismus eher gering. Dennoch sorgt der Auftrieb des Wassers für gelenkschonende Bewegungen, die sowohl für ältere Menschen als auch für Übergewichtige bestens geeignet sind.

 

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Meditatives Naturerlebnis der Unterwasserwelt, ohne Vorkenntnisse möglich.

 

Fettabbau: Ein lachendes Gesicht

Keine aerobe Dauerbelastung, viele Pausen.

 

Herz-Kreislauf-System: Ein lachendes Gesicht

Geringe Anpassung.

 

Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke: Vier lachende Gesichter

Durch den Auftrieb im Wasser wird das Körpergewicht auf ein Zehntel reduziert. Auf diese Weise können Wirbelsäule und Gelenke schonend bewegt werden. Beim Schnorcheln wird der gelenkschonende Kraulbeinschlag eingesetzt.

 

Ausdauer: Ein lachendes Gesicht

Geringe Trainingswirkung, da keine aerobe Dauerbelastung und viele Pausen.

 

Koordination: Ein lachendes Gesicht

Geringe Trainingswirkung, keine Variation der Stilform. Orientierungsverhalten wird trainiert.

 

Kraft: Ein lachendes Gesicht

Vorrangig beanspruchte Muskulatur: Beinmuskulatur, Trainingswirkung, da Muskelarbeit gegen den Wasserwiderstand durch Schwimmflossen verstärkt wird.

 

Kontraindikation: Ein weinendes Gesicht

Rheumatische und arthritische Erkrankungen, Rückenbeschwerden. Kein Sport bei akuten Erkrankungen (Erkältung, Fieber).

 

Ausrüstung: Ein weinendes Gesicht

Tauchermaske, Schnorchel, Schwimmflossen, Nasstauchanzug, Schnorchelweste. Neben Maske, Schnorchel und Flossen gibt es noch einige weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände. Ganz wichtig ist ein Nasstauchanzug, der den Körper vor der intensiven ultravioletten Strahlung schützt (oder zumindest ein T-Shirt). Notwendig ist dieser optimale Sonnenschutz, da die Sonneneinstrahlung durch die Reflektion unter der Wasseroberfläche um ein Vielfaches höher ist als am Strand. Zudem gibt es so genannte Schnorchelwesten. Sie bieten mehr Auftrieb und erleichtern es dem Sportler, an der Oberfläche auszuruhen.

 

Verletzungsrisiko: Zwei lachende Gesichter

Durch die Sportart selbst kaum möglich. Vorsicht vor Sonne, Seeigeln und Quallen.

 

Trainingstipp:

Notwendig ist ein optimaler Sonnenschutz (mindestens ein T-Shirt und besser noch ein dünner Nasstauchanzug) gegen die ultraviolette Strahlung an der Wasseroberfläche. Denn die Reflektion der Sonneneinstrahlung eben unter Wasser ist um ein Vielfaches höher als am Strand.

 

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Autor: Sportwissenschaftler Peter Teschke, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11

 
 
 

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