Schwimmen ist eine Ausdauersportart, die vom Kleinkindalter bis ins hohe Alter ausgeführt werden kann. Dabei ist Kraulen und Rückenschwimmen dem Brustschwimmen vorzuziehen.
Vor- und Nachteile
Spaßfaktor:
Individualsportart, kann von monoton bis meditativ erlebt werden, Wassererleben
Fettabbau:
Bei andauernder geringer Belastung werden die Fettpolster angegriffen
Herz-Kreislauf-System:
Wird trainiert. Das Herz schlägt ökonomischer, der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht sich, der Ruhepuls wird niedriger.
Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke:
Durch den Auftrieb im Wasser wird das Körpergewicht auf ein Zehntel reduziert. So können Wirbelsäule und Gelenke schonend bewegt werden.
Brustschwimmen mit dem klassischen Beinscherenschlag führt zu erheblichen Belastungen des inneren Knieseitenbandes. Zu bevorzugen ist der für das Kraulen typische Beinschlag.
Osteoporoseprävention:
Weniger geeignet, da der Körper nur noch etwa zehn Prozent des Körpergewichts an Land aufweist. Damit ist eine ausreichende mechanische Belastung für den Knochen nicht mehr gegeben.
Ausdauer:
Hervorragende Ausdauersportart
Koordination:
Verschiedene Stilformen
Kräftigung:
Vorrangig beanspruchte Muskulatur: gesamter Körper, insbesondere Rumpfmuskulatur
Kontraindikation:
- Kein Beinscherenschlag bei Knieproblemen.
- Kein Brustschwimmen bei Bandscheibenleiden.
- Kein Delphinschwimmen bei bestehenden Rückenbeschwerden oder Rundrücken.
- Kein Sport bei akuten Erkrankungen!
Ausrüstung:
Schwimmbrille schützt die Augenbindehaut vor chlorhaltigem oder verschmutztem Wasser.
Verletzungsrisiko:
- In Seen niemals ohne Begleitung schwimmen.
- Kopfsprünge in unbekannte, flache Gewässer vermeiden.
Trainingstipp:
Beim Brustschwimmen können Nackenverspannungen durch eine längere Gleitphase unter Wasser vermieden werden.
Autor: Diplom-Sportwissenschaftler Joachim Fuchshuber, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplomsportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 19.04.11