Skateboardfahren

Beim Skateboarding steht man seitlich zur Fahrtrichtung auf einem kleinen Brett mit vier Rollen und fährt verschiedene Fahrstile und -manöver. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerungen auf dem Board.

 

Wagemutige Skateboarder springen über Rampen, fahren Slalom, rasen Downhill, vollbringen Freestyle-Stunts und messen sich in der Half-Pipe.

 

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Rasanter Funsport mit artistischen Kunststücken. Grundtechnik des Fahrens leicht erlernbar, deshalb auch für Einsteiger schnelle Erfolgserlebnisse.

 

Fettabbau: Ein lachendes Gesicht

Typische Belastung kurbelt Fettverbrennung nicht an, deshalb zum Abnehmen nicht geeignet. Nur Skateboard fahren über längere Strecken bei gemäßigtem Tempo lässt Fettzellen schmelzen.

 

Herz-Kreislauf-System: Ein lachendes Gesicht

Kaum gesundheitsfördernde Anpassungen für Herz und Kreislauf. Positive Effekte ergeben sich lediglich bei submaximalem Dauerfahren.

 

Rückenfreundlichkeit / Schonung der Gelenke: Zwei weinende Gesichter

Auf einen geraden Rücken achten und den Rumpf nicht zu stark abbeugen. Außerdem Gelenkbelastung durch Abstoßbewegung, deshalb Schwungbein öfter wechseln.

 

Ausdauer: Ein lachendes Gesicht

Skateboarder trainieren ihre Ausdauer nur durch Dauerfahrten bei mittlerer Belastungsintensität. Beim Üben von Technik und Stunts keine konditionellen Verbesserungen.

 

Koordination: Vier lachende Gesichter

Hohe koordinative Anforderungen durch Abstimmung der Arm- und Beinbewegungen unter schwierigen Balancebedingungen bei schneller Reaktionsbereitschaft.

 

Kraft: Zwei lachende Gesichter

Im Wesentlichen wird die Muskulatur von Beinen, Po und Hüften sowie die Rumpfmuskulatur zur Stabilisierung benötigt.

 

Kontraindikation: Zwei weinende Gesichter

Bei Rücken- und Gelenkproblemen sollte man besser nicht auf das Skateboard steigen. Auch für ältere Menschen oder bei Osteoporose ist dieser Sport wegen der erhöhten Sturzgefahr ungeeignet. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!

 

Ausrüstung / Kosten: Ein weinendes Gesicht

Neben einem Skateboard braucht man unbedingt einen Helm und fest sitzende Protektoren (Handgelenk-, Ellenbogen- und Knieschoner, jeweils mit Schutzschale).

 

Verletzungsrisiko: Vier weinende Gesichter

Die Gefahr einer Verletzung (Schürfwunden, Gehirnerschütterung, Knochenbrüche) ist relativ hoch - besonders bei den ersten Versuchen auf dem Brett. Bei Stürzen werden vor allem Finger, Handgelenke und Arme in Mitleidenschaft gezogen. Durch das Tragen einer kompletten Schutzausrüstung und umsichtiges Fahren kann das Verletzungsrisiko vermindert werden. Außerdem sollten unebene Strecken und nasse, sandige oder ölige Wege gemieden werden.

 

Trainingstipp:

Wichtigste Fahrtechnik für den Anfänger: das Bremsen! Einfach einen Fuß auf den Boden setzen und mitschleifen lassen, um die Geschwindigkeit zu verringern. Fortgeschrittene drücken statt des Fußes das Skateboard-Ende nach unten auf den Untergrund.