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Squashspielerin

Squash

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Squash ist das schnellste Rückschlagspiel. Zwei Spieler stehen auf einem Feld und spielen den Ball mit Schlägern gegen die Wände, so dass der Gegner den Ball möglichst nicht mehr erreichen kann.

Die körperliche Belastung bei einem Squashmatch zeichnet sich durch viele kurze Antritte, Stopps und abrupte Richtungsänderungen aus. Dabei wird vorrangig die Beinmuskulatur trainiert. Zudem wird die Rumpf- und Armmuskulatur belastet, die beim Verwringen während der Ausholbewegung und dem Schlagen des Balles benötigt wird. Gefragt sind beim Squash besonders Kraft- und Schnelligkeitsausdauer sowie koordinative Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Ballgefühl, Orientierung und Reaktion. Nur in speziellen Hallen möglich, deshalb kein Sport für Frischluft-Fans.

 

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Austoben, Aggressionen und Stress abbauen - Squash bietet Spannung, Spiel und einen hohen Trainingseffekt. Auch für Einsteiger schnelle Fortschritte möglich.

 

Fettabbau: Zwei lachende Gesichter

Zur Reduktion des Körperfettgewebes ist Squash mittelmäßig geeignet. Für stark Übergewichtige ist die Gelenkbelastung jedoch enorm.

 

Herz-Kreislauf-System: Zwei lachende Gesichter

Deutliche Trainingseffekte für Herz und Kreislauf. Die sehr hohe Belastungsintensität lässt die Pulsfrequenz ansteigen - bestens geeignet für Menschen mit niedrigem Blutdruck. Durch die hohen und kaum steuerbaren Belastungsspitzen allerdings nicht empfehlenswert für Herz-Kreislauf-Patienten.

 

Rückenfreundlichkeit / Schonung der Gelenke: Drei weinende Gesichter

Schnelles Antreten, plötzliches Abstoppen und Richtungswechsel sind stark belastend für Rücken und Gelenke. Deshalb ist Squash bei Problemen an Wirbelsäule oder Bewegungsapparat ungünstig.

 

Ausdauer: Drei lachende Gesichter

Zum Training der Ausdauer durch langandauernde Belastung gut geeignet - besonders die Schnelligkeitsausdauer profitiert vom Squash spielen.

 

Koordination: Drei lachende Gesichter

Neben den koordinativen Anforderungen durch die Spieltechnik sind beim Squash Reaktionsvermögen, Konzentration und Ballgefühl gefordert.

 

Kraft: Ein lachendes Gesicht

Squash bringt überwiegend die Bein- und Pomuskulatur in Form, sorgt aber nicht für ein gezieltes Krafttraining. Vor allem die Schnellkraft wird trainiert - Muskelkatergefahr für Anfänger durch die ungewohnte Belastung.

 

Kontraindikation: Zwei weinende Gesichter

Bei Rücken- und Gelenkproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und starkem Übergewicht (ohnehin schon eine starke Gelenkbelastung) sollte der Squashschläger besser nicht geschwungen werden. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!

 

Ausrüstung / Kosten: Zwei weinende Gesichter

Neben Schlägern und Bällen werden geeignete Hallenturnschuhe benötigt. Bei regelmäßigem Spiel lohnen sich auch spezielle Squashschuhe. Außerdem: Platzmiete.

 

Verletzungsrisiko: Drei weinende Gesichter

Durch ruckartige Stopp- und Drehbewegungen, den harten Ball und den Schläger des Gegners ist die Gefahr einer Verletzung relativ hoch. Besonders betroffen sind Augen, Gesicht, Gelenke, Sehnen, Bänder und Knie - vorzugsweise bei Anfängern. Wichtig: ausreichendes Aufwärmen vor dem Spiel und die richtige Spieltechnik.

 

Trainingstipp:

Als Einsteiger kann man sich die Ausrüstung in einer Squashanlage gegen eine Gebühr leihen. Wichtig: Squashbälle gibt es mit unterschiedlichen Ballgeschwindigkeiten. Einsteiger sollten zu größeren oder schnelleren Bällen greifen. Beim Squash gilt die Regel: Je langsamer der Ball, um so schneller das Spiel.

erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11

 
 
 

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