Die körperliche Belastung bei einem Tennismatch zeichnet sich durch viele kurze Antritte, Stopps und abrupte Richtungsänderungen aus. Dabei wird vorrangig die Beinmuskulatur trainiert. Zudem wird die Rumpf- und Armmuskulatur belastet, die beim Verwringen während der Ausholbewegung und dem Schlagen des Balles benötigt wird.
Gefragt sind beim Tennis besonders Kraft- und Schnelligkeitsausdauer sowie koordinative Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Ballgefühl, Orientierung und Reaktion.
Vor- und Nachteile
Spaßfaktor:
Vielfältige Spielsportart mit spannenden Ballwechseln.
Fettabbau:
Keine aerobe Dauerbelastung, viele Pausen.
Herz-Kreislauf-System:
Geringe Anpassung.
Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke:
Verwringung der Wirbelsäule vermeiden, zum Beispiel beim Aufschlag.
Ausdauer:
Keine Ausdauersportart
Koordination:
Trainiert wird vor allem Gleichgewicht, Ballgefühl, Orientierung und Reaktion.
Kraft:
Vorrangig beanspruchte Muskulatur: Beinmuskulatur, Schlagarm.
Kontraindikation:
Knie- und Wirbelsäulenprobleme. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!
Ausrüstung:
Schuhe, Schläger, Bälle. Das "A" und "O" ist der richtige Tennisschuh. Er sollte unbedingt mit einer stark federnden Sohle ausgestattet sein. Auch orthopädische Einlagen, die die stauchenden Kräfte abfangen, beugen gerade auf Hartplätzen Überlastungserscheinungen der Bänder und Sehnen vor.
Verletzungsrisiko:
Verletzungen des Sprunggelenks durch Umknicken, Tennisellenbogen durch Überbelastung.
Trainingstipp:
Spielen auf Aschenplätzen schont die Gelenke!
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Autor: Sportwissenschaftler Peter Teschke, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11

