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Volleyballspiel

Volleyball

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Volleyball ist ein Ballspiel, das sowohl zu den Mannschafts- als auch zu den Rückschlagsportarten gehört. Zwei Teams mit je sechs Spielern baggern, pritschen oder schmettern den Ball "volley" über ein Netz in der Spielfeldmitte. Ziel ist es, den Ball im gegnerischen Spielfeld auf den Boden zu befördern und so zu punkten.

Beachvolleyball

Beim Beachvolleyball stehen sich zwei Teams mit jeweils zwei Spielern auf einem Sand-Spielfeld gegenüber. Das Spielfeld ist beim Beachvolleyball 8 x 8 Meter groß - im Gegensatz zum 9 x 9 Meter großen Feld in der Halle.

 

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Spannendes Spiel mit viel Teamgeist und Fun-Garantie. Auch für Anfänger schnelle Erfolgserlebnisse und Spaß schon auf niedrigem Leistungsniveau.

 

Fettabbau: Ein neutrales Gesicht

Zur Körperfettreduktion weniger geeignet, da beim Volleyballspielen vor allem Schnelligkeit gefragt ist. Somit liegt die Belastung kaum im effektiven Fettverbrennungsbereich.

 

Herz-Kreislauf-System: Ein neutrales Gesicht

Die Herz-Kreislauf-Belastung ist eher gering, deshalb wenig gesundheitsfördernde Anpassungen.

 

Rückenfreundlichkeit / Schonung der Gelenke: Drei weinende Gesichter

Durch die vielen volleyballtypischen Sprünge auf hartem Hallenboden werden Rücken und Gelenke stark belastet. Ausnahme: Beachvolleyball.

 

Ausdauer: Ein neutrales Gesicht

Volleyball zählt nicht zu den Ausdauersportarten, da eher flinke Füße gefragt sind. Eine geringe Verbesserung der Ausdauerfähigkeit ist nur bei schnellem Spiel erreichbar.

 

Koordination: Vier lachende Gesichter

Volleyball fördert in hohem Maße die koordinativen Fähigkeiten - Reaktion, Ballgefühl, Orientierung, Konzentration und die Abstimmung verschiedener Körperteilbewegungen werden benötigt.

 

Kraft: Zwei lachende Gesichter

Bei guter Spieltechnik sind alle großen Muskelgruppen beteiligt. Trainiert werden vor allem Sprungkraft (Bein- und Pomuskulatur) und Schlagkraft (Arm- und Schultermuskeln).

 

Kontraindikation: Ein neutrales Gesicht

Bei Rücken- und Gelenkproblemen ist das Volleyballspielen ungeeignet. Aufgrund der guten Belastungssteuerung aber für Herz-Kreislaufpatienten, Senioren und bei Atemwegserkrankungen möglich. Kein Sport bei akuten Erkrankungen!

 

Ausrüstung / Kosten: Ein lachendes Gesicht

Spezielle Volleyballschuhe oder Hallenturnschuhe. Ausnahme: Beachvolleyball wird barfuß gespielt. Bei Hechtsprüngen helfen Knie- und Ellenbogenschützer gegen schmerzhafte Prellungen. Tipp für Anfänger: Beim Baggern ein Shirt mit langen Ärmeln tragen. Im Verein Mitgliedsbeitrag erforderlich.

 

Verletzungsrisiko: Drei weinende Gesichter

Gelenkprobleme sowie Bänder- und Sehnenzerrungen sind nicht selten beim Volleyball. Besonders betroffen sind Finger, Knie und Sprunggelenke. Beste Verletzungsprophylaxe: eine saubere Technik beim Baggern und Pritschen.

 

Trainingstipp:

Naturerlebnis unter freiem Himmel: Beim Beachvolleyball wird barfuß am Strand oder auf speziellen mit Sand aufgeschütteten Plätzen gespielt. Prima: Durch den Sand schont diese beliebte Variante die Gelenke. Pro Team stehen zwei Spieler, die besonders gut aufeinander abgestimmt spielen müssen, auf dem Feld.

Autor: Diplom-Sportwissenschaftler Joachim Fuchshuber, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11

 
 
 

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