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Windsurfer in voller Fahrt

Windsurfen

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Beim Windsurfen werden vor allem die Unterschenkel-, die Bauch und die Rücken- sowie die Oberarm-, Schulter- und Unterarmmuskulatur trainiert. Zudem wird ein hohes Maß an Koordinationsfähigkeit sowie der Gleichgewichtssinn gefordert und gefördert.

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor: Vier lachende Gesichter

Individualsport, schönes Naturerlebnis (das unmittelbare Spüren der Elemente, Messen mit den Elementen).

 

Fettabbau: Ein lachendes Gesicht

Die statische Haltearbeit (Kraftausdauer) überwiegt, keine aerobe Dauerbelastung.

 

Herz-Kreislauf-System: Ein lachendes Gesicht

Geringe Anpassung.

 

Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke: Ein weinendes Gesicht

Langandauernde Haltepositionen können zu schneller Ermüdung führen. Der Surfer begibt sich in eine bequemere Ruhehaltung mit Rundrücken. Diese Haltung verstärkt eine für die Wirbelsäule ungünstige Belastung. Auch die Bänder der Kniegelenke, die das gesamte Gewicht halten, werden zusätzlich strapaziert.

 

Ausdauer: Ein lachendes Gesicht

Geringe Trainingswirkung, da Dauerbelastungen beim Windsurfen Kraftausdauer erfordern.

 

Koordination: Drei lachende Gesichter

Trainiert werden neben der Kraftausdauer vor allem Gleichgewicht, Koordination, Konzentration und Reaktion.

 

Kraft: Vier lachende Gesichter

Vorrangig beanspruchte Muskulatur: Hand- und Unterarmmuskulatur zum Greifen (Halten des Gabelbaumes), Oberarm- und Schultermuskulatur zum Armbeugen und Ziehen (Gabelbaum dicht nehmen und zum Bug oder Heck neigen), Bauch- und Hüftbeugemuskulatur (Hängen im Trapez), Beinmuskulatur zum Strecken der Knie (Ausreiten, Wenden, Halsen), Muskulatur zum Heben der Füße (Halten und Steuern in den Fußschlaufen).

 

Kontraindikation: Ein weinendes Gesicht

Bluthochdruckpatienten, Personen mit bereits geschädigter Wirbelsäule oder einer Anfallskrankheit wie zum Beispiel Epilepsie, oder mit starker Beeinträchtigung des Hör- oder Sehvermögens sollten ihren Arzt befragen. Kein Sport bei akuten Erkrankungen (Erkältung, Fieber).

 

Ausrüstung: Zwei weinende Gesichter

Board, Rigg, Surfbekleidung, Trapez. Tipp: Unternehmen Sie Ihre ersten Surfversuche in einer Surfschule oder im Verein. Dort ist der materielle Aufwand geringer, da die Ausrüstung meist komplett gestellt wird. Wichtig ist eine funktionsgerechte Bekleidung. Diese muss vor Kälte, Wind und Sonne schützen und trotzdem eine optimale Bewegungsfreiheit und einen guten Stand garantieren. Deshalb sind ein Neoprenanzug und Neoprenschuhe Pflicht.

 

Verletzungsrisiko: Ein lachendes Gesicht

Eigentlich gering - mögliche Verletzungen sind Prellungen und Verstauchungen durch Stürze beim Abrutschen auf das Board, in das Rigg oder in flaches Wasser.

 

Trainingstipp:

Einseitigen Dauerbelastungen beugt man am besten durch häufiges Manöverfahren vor. Durch die stetige Variation der Körperhaltung wird die Versorgung der Muskeln und Gelenke angeregt, die dann nicht so schnell ermüden.

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Autor: Sportwissenschaftler Peter Teschke, erstellt am 07.11.05; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11

 
 
 

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