Haben Sie offene Augen und Ohren für Ihr Kind. Dann werden Sie am ehesten bemerken, wenn es unter Stress leidet, und können gezielt Hilfe suchen.
Beobachten Sie Ihr Kind, damit Sie Veränderungen im Verhalten frühzeitig bemerken. Notieren Sie, wenn nötig, Anlass und Häufigkeit von Beschwerden. Bei älteren Kindern und Jugendlichen sollten Sie das am besten gemeinsam mit Ihrem Kind tun.
Fachliche Hilfe suchen
Wenn Sie meinen, dass Sie Ihrem Kind in seiner Problemsituation nicht helfen können, zögern Sie nicht, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zum Beispiel bei einer Familienberatungsstelle, bei Ihrem Kinderarzt oder beim einem psychologischen Psychotherapeuten. Bei Schulproblemen kann ein Gespräch mit der Klassenlehrerin oder einem Vertrauenslehrer hilfreich sein.
Information und Beratung für Eltern, Lehrer, Schüler und Erziehungsberechtigte zum Beispiel per E-Mail und weiterführende Adressen finden Sie auch unter der der Online-Adresse www.schulpsychologie.de.
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So hilft die TK
Damit Sie und Ihre Kinder nicht in Stress kommen, hält die TK viele fundierte Informationen für Sie bereit. Zusammen mit Wissenschaftlern wie dem Entwicklungspsychologen Professor Dr. Arnold Lohaus hat sie auch spezielle Anti-Stress-Kurse für Kinder und Jugendliche entwickelt: die Kurse "Bleib locker" und "SNAKE - Stress nicht als Katastrophe erleben". Eine Entspannungs-CD "Bleib locker" unterstützt Kinder dabei, die im Kurs gelernte Entspannungstechnik auch zu Hause anzuwenden.
In den TK-Gesundheitskursen für Familien können Sie lernen, mit den Stresssituationen des familiären Alltags gelassen umzugehen. Auch Sport und gesunde Ernährung nehmen in den Kursen einen breiten Raum ein.
Autor: Dipl.-Psychologin Anne Frobeen, erstellt am 10.11.08; zuletzt aktualisiert am 17.03.11
Quelle: Knittel, S., "Kinder und Stress", TK-Broschüre 2008