Fühlen Sie sich auch nach einem langen Wochenende nicht erholt, fahren schon bei kleinen Ärgernissen aus der Haut oder möchten sich am liebsten den ganzen Tag unter der Bettdecke verkriechen? Dann wird es höchste Zeit, etwas gegen Ihren Stress zu unternehmen.
Nehmen Sie es als Warnzeichen, wenn Sie reizbar sind, aggressiv oder weinerlich, sich nicht mehr konzentrieren können und Fehler machen. Auch chronische Kopfschmerzen und Herz-Kreislauf-Beschwerden zeigen Ihnen an: Stopp, hier muss ich innehalten und etwas gegen diesen Stress tun.
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Belastbar werden
Je belastbarer Sie sind, desto besser können Sie mit Stress fertig werden. Wer sich nach einer turbulenten und anstrengenden Zeit rasch erholen kann, erkrankt weniger oft an Stressfolgen. Belastbar werden Sie vor allem, wenn Sie sich in belastenden Situationen nicht so schnell aufregen oder ängstigen. Mit anderen Worten: wenn Sie gelassener werden.
Wege zu mehr Gelassenheit
Lernen Sie, sich zu entspannen. Dazu gibt es systematische Methoden. Aber auch Sport oder die regelmäßige alltägliche Erholung helfen.
Finden Sie Lösungen für die Probleme, die Sie stressen, und organisieren Sie Ihre Zeit.
Wenn das nicht geht, überprüfen Sie Ihre Einstellungen: Erwarten Sie zuviel von sich? Kämpfen Sie gegen Windmühlen? Finden Sie heraus, ob Sie sich selbst unnötig unter Druck setzen.
Autor: Dipl.-Psychologin Anne Frobeen, TK, erstellt am 06.11.08; zuletzt aktualisiert am 15.02.11
Quelle: Wagner-Link, A., "Gelassen bleiben", TK-Broschüre, 2008