Rückenschulen und Ergonomie

In speziell auf den Arbeitsplatz abgestimmten Rückenschulen lernen die Teilnehmer, Fehlbelastungen des Bewegungsapparates zu erkennen. Sie erfahren, wie sie sich am Arbeitsplatz rückengerecht verhalten. Eine individuelle Beratung am Arbeitsplatz hilft, Fehlbelastungen weiter abzubauen.

 

Rückenschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden am Arbeitsplatz. Die arbeitsplatzspezifische Rückenschule beugt mit einem kombinierten Einzel- und Gruppentraining vor.

 

Die besondere Praxisnähe gewinnt der Kurs durch die integrierte Arbeitsplatzanalyse. Qualifizierte Experten begutachten zu Beginn den Arbeitsplatz jedes Teilnehmers und stimmen die Inhalte der Rückenschule darauf ab. Am Ende des Kurses hilft eine Einzelberatung am Arbeitsplatz dem Teilnehmer, alle wichtigen ergonomischen Regeln zu berücksichtigen.

 

Zielgruppe der arbeitsplatzspezifischen Rückenschule sind Beschäftigte mit ähnlichen Tätigkeiten und vergleichbarer Belastung. Die Kursleiter sind qualifizierte Diplom-Sportfachleute oder Physiotherapeuten mit besonderen Zusatzqualifikationen für den betrieblichen Einsatz.

 

Inhalt

Die arbeitsplatzspezifische Rückenschule beginnt mit einer etwa 20-minütigen Arbeitsplatzanalyse. Im anschließenden Gruppentraining mit sieben Einheiten à 90 Minuten lernen die Teilnehmer, Rückenschmerzen gezielt vorzubeugen. Zum Beispiel, indem sie Warnsignale ihres Körpers besser wahrnehmen und mit Bewegung und Übungen ausgleichen können. Sie lernen Entspannungstechniken, Ausgleichsgymnastik und ergonomische Grundregeln kennen und anwenden. Sie erfahren, warum Rückenschmerzen entstehen und was nötig ist, um sie zu verhindern.

 

Die anschließende etwa 20-minütige Einzelberatung direkt am Arbeitsplatz sichert den Lerntransfer in den Alltag. Nach drei bis sechs Monaten treffen sich die Teilnehmer zu einem abschließenden Auffrisch-Training.

 

Das leistet die TK:

 

  • Auswahl eines qualifizierten Kursleiters
  • Prozessbegleitung:

    • Beratung bei der Planung und Durchführung der Maßnahme
    • Mitwirkung an Informationsveranstaltungen für Führungskräfte und Beschäftigte
    • Bereitstellung von Plakaten und Handzettel zur Information der Beschäftigten
    • Auswertung der Maßnahme und Abschlussgespräch
  • Durchführung der arbeitsplatzspezifischen Rückenschule
  • Kostenbeteiligung

     

 

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