Smartphones wie Blackberry und iPhone können helfen, die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern. Doch mit einem schicken Telefon allein ist es nicht getan. Ein Unternehmen sollte auch die Datensicherheit und die benötigte technische Infrastruktur im Blick haben.
Der Siegeszug der Smartphones ist weiter ungebrochen. Führende Anbieter wie Blackberry, Apple, Samsung und Nokia bringen ständig neue Geräte auf den Markt und bieten ihren Kunden immer ausgefeiltere Möglichkeiten, mit dem Handy wichtige Aufgaben schnell und ortsunabhängig zu erledigen.
Mobile Lösungen steigern die Produktivität
Viele Unternehmen rüsten mittlerweile ihre Angestellten mit einem eigenen Smartphone aus. Bereits die mittlere Management-Ebene ist nahezu lückenlos mit diesen Geräten bestückt. Auch Mitarbeiter im Außendienst werden vermehrt mit firmeneigenen Smartphones versorgt.
"Mobilität spielt zwar bei der Erneuerung der Firmen-Infrastruktur eine zentrale Rolle, ist aber kein Ziel an sich, sondern nur Mittel zum Zweck", behauptet Dan Bieler, Director Consulting, European Telecommunications & Networking bei IDC. Bieler sieht ein erhebliches Potenzial für Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen durch das Einführen mobiler Lösungen, insbesondere durch verbesserte Teamarbeit und Erreichbarkeit. Der Nutzen durch höhere Effizienz und erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten soll um ein Vielfaches höher sein als die Kosten für Anschaffung und Betrieb der Telefone.
Wer ein Smartphone von seiner Firma bekommt, sollte natürlich auch außerhalb der Arbeitszeit für Kunden und Kollegen erreichbar sein. Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Canalys zufolge stellten bis zu 80 Prozent der Mitarbeiter, die mit einem Smartphone ausgestattet wurden, eine Produktivitätssteigerung fest. Nur 40 Prozent gaben an, von Anrufen außerhalb der Geschäftszeiten in ihrem Privatleben beeinträchtigt zu werden. E-Mail-Kontakt in der Freizeit empfanden 47 Prozent als störend, weil die Beantwortung einer E-Mail meist zeitaufwendiger und umständlicher ist als ein Telefongespräch.
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Autor: Luca Nelson, erstellt am 17.05.10; zuletzt aktualisiert am 10.01.12

