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Die richtige Rechtsform für Unternehmer

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Wer ein Unternehmen gründet oder erweitert, sollte sich gründliche Gedanken über die Rechtsform machen. An ihr hängen viele wichtige Dinge.

Die Wahl der Rechtsform ist eine der wichtigsten und schwierigsten Entscheidungen für den Unternehmer, denn sie hat maßgeblichen Einfluss auf die Anforderungen an das Unternehmen. Aus dieser Entscheidung ergeben sich eine Vielzahl von rechtlichen, strukturellen und finanziellen Konsequenzen. So sind die persönliche Haftung des Unternehmers, die Art der Geschäftsführung, Beteiligung an Gewinn und Verlust des Unternehmens sowie die Anforderungen an die Rechnungs- und Bilanzregelung davon abhängig.

 

Entsprechend gründlich sollten die Entscheidung geplant werden. So finden Unternehmer die Rechtsform, die den Erfordernissen an ihr Geschäft am Besten gerecht wird. Rat bieten Experten bei Handwerksverbänden, den Industrie- und Handelskammern sowie Unternehmensberater oder spezialisierte Rechtsanwälte.

 

Eine Übersicht der zuständigen Handwerkskammern bietet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf seiner Webseite. Auf der Homepage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) finden Sie Ihre zuständige Industrie- und Handelskammer.

 

 

Wesentliche Unterschiede der Rechtsformen

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Rechtsformen: Das Einzelunternehmen, die Personengesellschaft und die Kapitalgesellschaft. Bei Einzel- und Personengesellschaften haften die Gesellschafter für die Verbindlichkeiten ihres Unternehmens in voller Höhe. Das schließt in der Regel auch das Privatvermögen ein. Bei Einzel- und Personengesellschaften sind Eigentümer und Geschäftsführer stets identisch, während in Kapitalgesellschaften Eigentum und Geschäftsleitung getrennt sein kann. Allerdings haben sich in der Vergangenheit auch eine Reihe von Sonder- und Mischformen etabliert. So gibt es etwa eine Ein-Personen-GmbH

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Autor: Luca Nelson, erstellt am 17.06.09; zuletzt aktualisiert am 10.01.12

 
 
 

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