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Die TK nach der Wiedervereinigung

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Auch in der Krankenversicherung war "Aufbau Ost" angesagt. Mit der Wiedervereinigung kehrt die TK zu ihren historischen Wurzeln zurück.

Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 leitete das Ende der DDR ein. Mit der Wiedervereinigung kehrte die TK zu ihren historischen Wurzeln zurück. 1884 werden in Leipzig die ersten Entscheidungen zur Gründung der Kasse getroffen. Der erste Hauptsitz befand sich in der Markgrafenstraße 94 im Osten Berlins. Dresden, Halle a.S. und Magdeburg zählten zu den ersten Ortsverbänden.

 

Sehr früh schon schickte die TK die neuen Kolleginnen und Kollegen zur Einarbeitung in die alten Bundesländer. Im Sommer des Jahres 1991 waren bereits 427 hauptamtliche und über 1.000 ehrenamtliche Mitarbeiter in den neuen Bundesländern tätig.

 

Bei der offiziellen Aufnahme des Geschäftsbetriebes in den neuen Ländern zum 1. Januar 1991 verzeichnete die TK 234.795 Mitglieder aus den neuen Ländern. Da gleichzeitig auch die Mitgliederzahlen in Westdeutschland gestiegen waren, konnte die TK bald das zweimillionste Mitglied aufnehmen.

 

TK auch in den Bundesländern präsent

1991 gründete die TK in allen Bundesländern Landesvertretungen. Dies war ein deutliches Zeichen an die Landessozialminister, die im Herbst 1991 die Sozialversicherung regionalisieren wollten, was fast zwangsläufig zu einer Zerschlagung der bundesweit engagierten Ersatzkassen geführt hätte. Als im Januar 1993 das Gesundheits-Strukturgesetz in Kraft trat und die Rolle der Bundesländer innerhalb des Krankenkassenwesens aufwertete, zeigte sich die TK aufgrund ihrer Landesvertretungen bestens gerüstet - und das bis heute.

erstellt am 20.02.09; zuletzt aktualisiert am 11.04.12

Quelle: TK und Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte, Hamburg

 
 
 

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