Gewählt bei der Sozialwahl

Alle sechs Jahre sind die Mitglieder der Techniker Krankenkasse aufgerufen, ihre Interessenvertretung, den Verwaltungsrat der TK, zu wählen. Die letzte Sozialwahl fand 2011 statt.

 

Wie auch die anderen Versicherungsträger aus Kranken-, Renten- und Unfallversicherung verwaltet sich die Techniker Krankenkasse selbst. Das heißt, sie erfüllt im Rahmen des Gesetzes und sonstigen für sie geltenden Rechts ihre Aufgaben in eigener Verantwortung. Dazu wird ein sogenanntes Selbstverwaltungsorgan gebildet, bei den Krankenkassen Verwaltungsrat genannt. Dieser besteht in der Regel aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber. So auch bei der TK.

 

Die Mitglieder der Selbstverwaltungsorgane werden bei den Sozialwahlen gewählt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestellt einen Bundeswahlbeauftragten für die Sozialwahlen. Dieser sorgt für einen einheitlichen Ablauf der Wahlen.

 

Sozialwahl bei der TK

Ähnlich wie bei der Bundestagswahl wählen die Mitglieder der TK ihre Vertreter in ihr Parlament, den Verwaltungsrat. Die Sozialwahl findet alle sechs Jahre als Briefwahl statt. Die letzte Sozialwahl fand am 1. Juni 2011 statt.

 

Auszählung der Stimmen

Die Sozialwahlen sind frei und geheim. Es gelten die Grundsätze der Verhältniswahl. Wie bei der Bundestagswahl wird das Wahlergebnis nach dem Höchstzahlverfahren d'Hondt ermittelt. Dabei werden nur die Vorschlagslisten berücksichtigt, die mindestens fünf Prozent der gültigen Stimmen erhalten haben. Da der Verwaltungsrat je zur Hälfte aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern besteht, werden die Sitze für diese beiden Gruppen getrennt verteilt.

 

Je nachdem, wie viele Sitze eine Liste durch die Wahl erhalten hat, stellt sie anteilig Mitglieder für den Verwaltungsrat. Die Reihenfolge der Bewerber auf der Vorschlagsliste ist hier zu berücksichtigen.

 

Alle Mitglieder des Verwaltungsrats nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr. Ihre Amtszeit beträgt sechs Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

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