Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 sowie die zusätzliche Untersuchung J2 dienen der Früherkennung von Erkrankungen, die die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Jugendlichen gefährden.
Auf diese Weise sollen insbesondere Fehlentwicklungen und mögliche Probleme in der Pubertät rechtzeitig erkannt werden, wenn sie sich noch relativ leicht beheben lassen.
Der Nutzen dieser Früherkennungsuntersuchungen
Für viele Krankheiten gilt: Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen. In der Phase der Pubertät werden zudem oft wichtige Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel für die spätere Berufswahl, bei der auch die Gesundheit eine wichtige Rolle spielen kann.
Im Hinblick auf die Entwicklung im Jugendalter bieten Früherkennungsuntersuchungen viele Vorteile:
- Krankheiten und Störungen können rechtzeitig erkannt werden.
- Die Behandlung kann frühzeitig einsetzen und ist dadurch weniger aufwändig und belastend.
- Es bestehen gute Heilungsaussichten.
- Krankheitsfolgen können oft vermieden oder abgeschwächt werden.
erstellt am 19.10.04; zuletzt aktualisiert am 13.04.12
Quelle: TK