Der Begriff Biopsie stammt aus dem Griechischen: "bios" bedeutet Leben, "opsis" bedeutet Sehen. Biopsie bezeichnet also das Betrachten von lebendem Gewebe. In der Medizin ist eine Biopsie die Entnahme von Gewebeteilen aus einem möglicherweise erkrankten Organ zu diagnostischen Zwecken.
Die Anfertigung eines Blutbildes ermöglicht es, Zahl und Gestalt der Blutzellen sowie die Konzentration des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin ) zu bestimmen. Das Blut wird in der Regel aus einer Armvene gewonnen. Aus der Blutprobe kann man ein "kleines" und ein "großes" Blutbild erstellen.
Der arterielle Blutdruck ist der Druck, mit dem das Blut durch die Schlagadern (Arterien) fließt. Wie hoch er ist, wird durch die Kraft des Herzens, den Widerstand in den arteriellen Blutgefäßen und von weiteren Regelsystemen beeinflusst.
Damit bei Verletzungen nicht zu viel Blut aus den Gefäßen austritt und verloren geht, wird das Gerinnungssystem aktiviert: Die Blutung stoppt und der Heilungsprozess kann beginnen. Gleichzeitig darf die Gerinnungsneigung nicht zu hoch sein, da sonst auch ohne äußere Verletzung Blutgerinnsel (Thromben) entstehen und ein Blutgefäß verstopfen können.
Das Blutserum, kurz Serum, ist der flüssige Anteil des Blutes ohne feste Bestandteile wie Blutplättchen, rote und weiße Blutkörperchen. Da auch ein bestimmtes gerinnungsförderndes Eiweiß fehlt, kann Serum nicht gerinnen.