Bei der Magenspiegelung (Gastroskopie) wird ein flexibles, biegsames, schlauchartiges Untersuchungsinstrument (Endoskop) durch den Mund eingeführt. So kann der Arzt die Schleimhaut der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms betrachten. Der Zwölffingerdarm (Duodenum) ist der erste Abschnitt des Dünndarms.
Die Arthroskopie oder Gelenkspiegelung ist eine Untersuchung von Gelenken (Griechisch: arthros = Gelenk), bei der über einen kleinen Hautschnitt eine Sonde mit einer Minikamera eingeführt wird. Diese überträgt Bilder aus dem Inneren des Gelenkes auf einen Bildschirm. So kann der Arzt direkt die Gelenkstrukturen betrachten und Schäden feststellen.
Der umgangssprachliche Ausdruck Gentest schließt eine Reihe verschiedener Methoden zur Analyse des Erbgutes ein. Die Untersuchung bezieht sich dabei immer auf eine einzelne Fragestellung beziehungsweise Erkrankung.
Als Gesichtsfeld bezeichnet man den Bereich, den eine Person beim Fixieren eines Punktes mit unbewegtem Auge wahrnehmen kann. Die Untersuchung des Gesichtfeldes nennt man Perimetrie. Eine Vielzahl von Methoden und Geräten kommt dabei zum Einsatz.
Der Begriff Biopsie stammt aus dem Griechischen: "bios" bedeutet Leben, "opsis" bedeutet Sehen. Biopsie bezeichnet also das Betrachten von lebendem Gewebe. In der Medizin ist eine Biopsie die Entnahme von Gewebeteilen aus einem möglicherweise erkrankten Organ zu diagnostischen Zwecken.
Bei der Hörtestung (Audiometrie) wird das Hörvermögen gemessen. Das Gleichgewichtsorgan, der Vestibularapparat, befindet sich direkt neben dem Hörorgan.
Dabei entnimmt der Arzt Zellmaterial vom Gebärmuttermund, der in die Scheide hineinragt, und vom Gebärmutterhalskanal. Dieser Abstrich ist die wichtigste Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs.